// git log --reverse --oneline
Changelog
Wie diese Seite nach und nach entstanden ist – nicht als Marketing-Zeitstrahl, sondern aus echten Commits. Jeder Eintrag nennt seinen Commit-Hash, und die Fehlerzahl daneben ist der tatsächliche Bestand zu diesem Zeitpunkt. Auch die Irrwege stehen drin, weil sie stattgefunden haben.
Bestand je Tag
Dokumentierte Fehler am Ende jedes Tages. Der Sprung am dritten Tag ist echt – da wurde durchgearbeitet.
- 08.07.81
- 09.07.110
- 10.07.204
- 11.07.390
- 12.07.400
- 14.07.400
- 15.07.405
- 26.07.441
- 09.08.486
- 10.08.522
- 11.08.554
- 12.08.595
- 13.08.630
- 23.08.666
- 05.09.677
- 26.09.681
- 14.10.710
- 15.10.790
- 17.10.811
17. Oktober 2026
- Inhalt
3bb16fc811 FehlerVier neue Mythen, sechs Glossarbegriffe und vier Symptom-Verweise zu den Einträgen von Update 27
Die drei handgepflegten Register ziehen nach. Der Faktencheck widerlegt jetzt auch, dass work_mem der Speicher pro Abfrage sei und sich der Gesamtbedarf aus work_mem mal max_connections ergebe, dass Too many authentication failures einen abgelehnten Schlüssel oder ein falsches Passwort bedeute, dass ein laufendes Programm nach dem Umbenennen seiner Logdatei von selbst in die neue schreibe und dass eine SQLite-Datenbank im WAL-Modus auf einer Netzfreigabe von mehreren Rechnern benutzt werden könne. Das Glossar erklärt work_mem, hash_mem_multiplier, MaxAuthTries, IdentitiesOnly, copytruncate und den wal-index. Drei bestehende Symptom-Einstiege (Datenbank streikt, komme nicht ins Konto, Daten sind weg) verweisen zusätzlich auf die vier neuen Fehlerseiten.
- Inhalt
709b240811 FehlerVier neue Fehler – PostgreSQL work_mem, SSH MaxAuthTries, logrotate copytruncate und SQLite WAL auf dem Netzlaufwerk
Vier Einträge für Systemadministration und Softwareentwicklung aus den freien Restthemen des Vortags: work_mem gilt laut PostgreSQL-Dokumentation je Sortier- oder Hash-Operation und nicht je Abfrage, Hash-Tabellen dürfen work_mem mal hash_mem_multiplier belegen, und temp_file_limit deckelt die temporären Dateien; sshd erlaubt nach sshd_config(5) ab Werk sechs Anmeldeversuche je Verbindung und zählt jeden vom Agenten angebotenen Schlüssel mit, weshalb IdentitiesOnly yes auf dem Client die Lösung ist; logrotate(8) beschreibt mit copytruncate den Fall des Programms, das nach dem Umbenennen für immer in die alte Datei weiterschreibt, samt dem kleinen Zeitfenster, in dem Zeilen verloren gehen; und die SQLite-Dokumentation verlangt für den WAL-Modus alle Prozesse auf demselben Rechner, weil der wal-index im gemeinsamen Speicher liegt. Alle Quellen wurden am Tag der Veröffentlichung abgerufen, alle 27 Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle 27 stehen dort wörtlich.
- Inhalt
28f8d0e807 FehlerSiebzehn neue Mythen, einundzwanzig Glossarbegriffe und sechs Symptom-Verweise zu den Einträgen vom selben Tag
Die drei handgepflegten Register ziehen nach. Der Faktencheck widerlegt jetzt auch, dass CommonJS grundsätzlich keine ES-Module per require() laden könne, dass git clone alles hole, was das Webinterface zeigt, dass --depth nur die Geschichte kürze, dass git pull bei auseinandergelaufenen Zweigen automatisch zusammenführe, dass Maven das Eltern-POM im Ordner darüber immer finde, dass java eine .class-Datei als Argument nehme, dass git sparse-checkout set einen Ordner hinzufüge, dass GROUP BY mit ORDER BY den neuesten Datensatz je Gruppe liefere, dass PostgreSQL hängende Transaktionen von selbst beende, dass /tmp erst beim Neustart geleert werde, dass ein von systemd nicht mehr gestarteter Dienst kaputt sei, dass ein Abfrage-Timeout immer in postgresql.conf stehe, dass ein qualifiziert signiertes PDF der sicherste Nachweis der Arbeitsbedingungen sei, dass eine offene Rechnung eine sofortige Vollsperrung erlaube, dass Prepaid-Guthaben mit der SIM-Karte verfalle, dass ein Zusatzgerät die Mindestlaufzeit neu beginne und dass Werbe-E-Mails an Firmenadressen keine Einwilligung bräuchten. Das Glossar erklärt unter anderem require(esm), ERR_REQUIRE_ASYNC_MODULE, Submodul, Shallow Clone, Fast-Forward, relativePath, Klassenpfad, Main-Class, Sparse-Checkout, ONLY_FULL_GROUP_BY, funktionale Abhängigkeit, idle in transaction, tmpfiles.d, StartLimitBurst, statement_timeout, Empfangsnachweis und Niederschrift nach dem Nachweisgesetz, Vollsperrung, Restguthaben und Paketvertrag nach dem TKG sowie die unzumutbare Belästigung nach dem UWG. Vier bestehende Symptom-Einstiege (Datenbank antwortet nicht, Daten weg, kein Internet, Vertrag kündigen oder ändern) verweisen zusätzlich auf sechs neue Fehlerseiten.
- Inhalt
3689dee807 FehlerSiebzehn neue Fehler – Git, Node, Maven und Java, PostgreSQL und MySQL, systemd, das Nachweisgesetz, das TKG und das UWG
Sieben Einträge für die Softwareentwicklung: ERR_REQUIRE_ESM steht in der Fehlerreferenz von Node.js inzwischen als veraltet, weil require() seit v20.19.0, v22.12.0 und v23.0.0 synchrone ES-Module lädt; Submodule kommen nur mit --recurse-submodules oder git submodule update --init; --depth impliziert --single-branch; git pull verweigert ohne Konfiguration das Zusammenführen auseinandergelaufener Zweige; git sparse-checkout set ersetzt die Auswahl statt sie zu ergänzen; Maven sucht das Eltern-POM über relativePath, dann lokal, dann im Netz, und der Klassenpfad des java-Kommandos ist ohne Angabe das aktuelle Verzeichnis. Fünf für die Systemadministration: MySQL 8.4 lehnt mit ONLY_FULL_GROUP_BY nichtdeterministische Spalten ab, PostgreSQL beendet Sitzungen in offener Transaktion nur mit idle_in_transaction_session_timeout, statement_timeout kann auch je Rolle und Datenbank gesetzt sein, systemd-tmpfiles räumt /tmp nach Alter und nicht nur beim Neustart, und ein Dienst bleibt nach zu vielen Starts in kurzer Zeit liegen, bis systemctl reset-failed ihn freigibt. Fünf zur Rechtslage: Der Nachweis der Arbeitsbedingungen darf nach § 2 NachwG in Textform mit Empfangsnachweis erteilt werden, die elektronische Form ist ausgeschlossen; eine Sperre wegen offener Rechnung muss nach § 61 TKG angedroht werden und darf nicht sofort vollständig sein; Prepaid-Restguthaben ist nach § 64 TKG zu erstatten; ein Zusatzgerät verlängert nach § 66 TKG die Laufzeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung; und Werbe-E-Mails ohne Einwilligung sind nach § 7 UWG eine unzumutbare Belästigung, auch an Firmenadressen. Alle Quellen wurden am Tag der Veröffentlichung abgerufen, alle 176 Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle 176 stehen dort wörtlich. Eur-lex antwortete auch an diesem Tag nur mit der Abwehrseite; die drei Einträge zur Fahrerkarte warten weiter.
15. Oktober 2026
- Fix
dc2dfff790 FehlerZitatprobe a–m: achtundzwanzig Zitate auf neunzehn Seiten auf den heutigen Wortlaut gebracht, drei Quellen nachgetragen, ein Kernel-Vorgabewert richtiggestellt
Die maschinelle Zitatprobe lief erstmals über den ganzen Bestand a–m. Apple hat die Artikel zur Kindersicherung, zum Flugmodus, zu Tönen, zum Kontrollzentrum, zum Drucken und zum iCloud-Backup umformuliert; BSI, BfDI, Bundesnetzagentur und Microsoft waren im Satzbau angepasst statt wörtlich zitiert; Anthropic beschreibt den retry-after-Kopf heute anders, das ArchWiki hat den CUPS-Absatz neu geschrieben. Alles angeglichen, nichts gestrichen. Drei Seiten zitierten richtig, nannten die Fundstelle aber nicht im Quellenverzeichnis (MsbG § 32 und § 35, lpstat). Ein Sachstand hatte sich geändert: Die Kernel-Dokumentation nennt für temp_valid_lft inzwischen 172800 statt 604800 Sekunden, also genau den RFC-Wert; die Seite behauptete eine Abweichung, die es nicht mehr gibt, und sagt jetzt beide Stände.
- Fix
a2cd057790 FehlerZitatprobe n–z: sechzehn Zitate auf zwölf Seiten auf den heutigen Wortlaut gebracht, vier Quellen nachgetragen, ein verschwundener Microsoft-Eintrag offen vermerkt
Von 419 maschinell gemeldeten Verdachtsfällen waren die meisten Artefakte des Vergleichs selbst: Anführungszeichen, Tabellen-Trenner, Silbentrennung in PDFs, RFC-Volltexte, die der Prüfer fälschlich als HTML las. Übrig blieben Zitate, deren Quelle sich wirklich geändert hat (Apples Handbuch zur Sprachsteuerung, zu Touch-Anpassungen und zur Betriebstemperatur; PowerShell schreibt doesn’t), und Zitate, die im Satzbau angepasst statt wörtlich waren (BSI, BGB, TKG, RFC 4944). Vier Seiten trugen die Fundstelle nicht im Quellenverzeichnis (BGB § 475, StromGVV § 17, BSI-WLAN-Tipps, Bundesnetzagentur-Pressemitteilung vom 27.11.2023). Microsoft hat den Eintrag zu 0x80070643 von der Seite der gelösten Probleme entfernt; der Wortlaut bleibt und trägt jetzt den Stand, zu dem er gelesen wurde. Eur-lex antwortet weiterhin mit 202, die Zitate von sieben Seiten bleiben deshalb maschinell ungeprüft.
- Inhalt
da375a2790 FehlerSiebenundzwanzig neue Mythen, fünfundzwanzig Glossarbegriffe und ein Einstieg für Vertrag kündigen oder ändern
Die drei handgepflegten Register ziehen nach. Der Faktencheck widerlegt jetzt auch, dass die Krankenkasse in der ePA mitlese, dass jede Praxis jederzeit alles sehe, dass man Befunde löschen müsse statt zu verbergen, dass es ohne Gesundheitskarte keine Behandlung gebe, dass die Augenuntersuchung am Bildschirm Pflicht sei, dass Sicherheitsschuhe Privatsache seien, dass Trinkgeld auch beim Chef steuerfrei bleibe, dass die BITV 2.0 für Rathaus und Schule gelte, dass ein Prompt zum Urheber mache, dass die Privatkopie den Kopierschutz schlage, dass eine Lizenz die Sicherungskopie verbieten könne, dass der eigene Code aus dem Job mitgenommen werden dürfe, dass mit der Kündigung das Postfach sterbe, dass eine Preiserhöhung zur sofortigen fristlosen Kündigung berechtige, dass ein Ja am Telefon binde, dass es Verträge nur mit 24 Monaten gebe, dass schriftlich einen Brief meine, dass Recall jeden PC filme, dass 0x80070020 ein kaputtes Windows Update anzeige, dass der Kompatibilitätsmodus ein defektes Handy bedeute und dass die TV-Taste des Apple TV kaputt sei. Das Glossar erklärt unter anderem Ombudsstelle, Zugriffsberechtigung und Zugriffsbeschränkung der ePA, GesundheitsID, Angebots- und Pflichtvorsorge, Vorsorgebescheinigung, persönliche Schutzausrüstung, öffentliche Stelle des Bundes, Leichte Sprache, technische Maßnahmen, Sicherungskopie, Dekompilierung, Vertragszusammenfassung, Sonderkündigungsrecht, vereinbarte Form, Copilot+ PC, Recall, InstallFileLocked, Systemkontext, Speicherseite, Full-Screen Intent und die Standard-Audioausgabe des Apple TV. Ein neuer Symptom-Einstieg bündelt die Einträge zu Kündigung, Laufzeit und Vertragsänderung, und zwölf bestehende Einstiege verweisen zusätzlich auf neue Fehlerseiten.
- Inhalt
468197a790 FehlerSiebenundzwanzig neue Fehler – die ePA, der Arbeitsschutz, das Urheberrecht, Telekommunikationsverträge und die ersten Apple-TV-Einstellungen
Vier Einträge lesen das SGB V dort nach, wo die elektronische Patientenakte täglich missverstanden wird: Der Zugriff darf von Versicherten nicht verlangt werden, die Krankenkasse darf nicht hineinsehen, der Zugriff einer Praxis braucht Kartenkontakt und läuft nach 90 Tagen ab, Befunde lassen sich beschränken statt löschen, und eine vergessene Gesundheitskarte darf in dringenden Fällen nachgereicht werden. Für den Arbeitsplatz: Die Augenuntersuchung am Bildschirm ist ein Angebot, keine Pflicht, Sicherheitsschuhe stellt der Arbeitgeber und darf sie nicht umlegen, und das Trinkgeld der Inhaberin ist keine steuerfreie Einnahme, sondern eine Kasseneinnahme. Für die Verwaltung: Die BITV 2.0 adressiert öffentliche Stellen des Bundes und nicht Rathaus, Schule oder Verein, verlangt auf der Startseite vier Erläuterungen in Gebärdensprache und Leichter Sprache und endet nicht an der eigenen Domain, sondern erfasst Intranet und Angebote bei Dritten. Fünf Einträge zum Urheberrecht: Ein Prompt macht keinen Urheber, die Privatkopie erlaubt keine Umgehung technischer Maßnahmen, die Sicherungskopie kann kein Lizenzvertrag verbieten, Dekompilieren ist nur für die Schnittstelle erlaubt, und am Code aus dem Job übt der Arbeitgeber die Verwertungsrechte aus. Fünf zum Vertrag: Das Postfach beim alten Anbieter bleibt nach § 56 TKG eine angemessene Zeit erreichbar, die Sonderkündigung nach § 57 endet den Vertrag frühestens zum Wirksamwerden der Änderung, der Telefonvertrag wird erst mit Genehmigung in Textform wirksam, zwölf Monate Laufzeit müssen angeboten werden, und bei vereinbarter Schriftform genügt nach § 127 BGB die E-Mail. Unter Windows filmt Recall nicht heimlich jeden PC, 0x80070020 ist eine gesperrte Datei und kein Schaden, und winget läuft im Systemkontext planmäßig nicht. Android 16 startet Apps mit 4-KB-Ausrichtung im Kompatibilitätsmodus, Android 14 beschränkt Vollbild-Benachrichtigungen auf Anruf und Wecker. Dazu die ersten beiden Einträge zu Einstellungen des Apple TV 4K: warum Systemtöne und Spielton beim Fernseher bleiben und warum die TV-Taste die TV-App öffnet. Alle Quellen wurden am Tag der Veröffentlichung abgerufen, alle 339 Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle stehen dort wörtlich. Ein Satz der Bundesnetzagentur war im ersten Entwurf mit dem Wortlaut des Gesetzes statt mit dem der Behördenseite zitiert; die Zitatprobe am fertigen Eintrag hat es gefunden, der Eintrag trägt jetzt den Wortlaut der Seite.
- Fix
678547e763 FehlerZwei Java-Seiten belegen jetzt, was sie vorher ehrlich offen ließen
Die Seite zum lautlosen Ganzzahlüberlauf nannte Math.addExact aus der Erfahrung mit der Klassenbibliothek und sagte das auch; jetzt zitiert sie die API-Dokumentation der Klasse Math für Java SE 21, die die Methode seit Java 1.8 führt und ihre ArithmeticException beschreibt. Die Seite zur NullPointerException ließ offen, seit wann die Option für die Detailmeldung standardmäßig aktiv ist; die Beschreibungen des java-Kommandos für JDK 14 und JDK 15 sagen es: dort deaktiviert, hier aktiviert. Beides stand auf docs.oracle.com, nur hatte noch niemand nachgesehen.
- Inhalt
279a283763 FehlerZweiundzwanzig neue Mythen, sechzehn Glossarbegriffe und ein Einstieg für Arbeitszeit und Zeiterfassung
Die drei handgepflegten Register ziehen nach. Der Faktencheck widerlegt jetzt auch, dass eine kurze Mail am Abend keine Arbeit sei, dass ein automatischer Pausenabzug die Pause ersetze, dass Vertrauensarbeitszeit von der Aufzeichnung befreie, dass der Papierbon abgeschafft sei, dass der Kassenhändler die Kasse beim Finanzamt melde, dass ein Kamera-Piktogramm an der Tür genüge, dass rm -rf / nichts mehr kaputtmache, dass systemd-Timer verpasste Läufe nachholten, dass npx immer die neueste Version lade und dass Java nicht verrate, welche Referenz null war. Das Glossar erklärt unter anderem Ruhezeit, Ruhepause, Nachtarbeit, Fernmeldegeheimnis, elektronischen Beleg, den Ruhezustand ungenutzter Apps, den privaten Bereich, die Freigabe für Geräte in der Nähe, eigenständige Wear-OS-Apps und das Spiegeln von Benachrichtigungen. Ein neuer Symptom-Einstieg bündelt die Einträge zum Arbeitszeitgesetz, und acht bestehende Einstiege verweisen zusätzlich auf neue Fehlerseiten.
- Inhalt
b219562763 FehlerSechsundzwanzig neue Fehler – das Arbeitszeitgesetz, die Kasse, Linux, Java, npm und die ersten Einträge für Wear OS
Sechs Einträge lesen das Arbeitszeitgesetz dort nach, wo Zeiterfassung und Diensthandy es täglich verfehlen: Die Ruhezeit von elf Stunden kennt keine Bagatellgrenze, und die Wörter Handy, E-Mail und erreichbar stehen nirgends im Gesetz; ein pauschaler Pausenabzug in der Software unterbricht nichts und erzeugt nur eine falsche Aufzeichnung; Vertrauensarbeitszeit kommt im Gesetz nicht vor und befreit deshalb nicht von der Aufzeichnung der Stunden über acht; Sonntagsarbeit ist von 0 bis 24 Uhr untersagt, freiwillig hin oder her; Nachtarbeit beginnt bei mehr als zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr und nicht beim Schichtnamen; Arbeitszeiten bei mehreren Arbeitgebern werden zusammengerechnet, auch wenn keine Zeiterfassung die Summe sieht. Für Handel und Betrieb: Der elektronische Kassenbeleg braucht Zustimmung und ein standardisiertes Format, die Kassenmeldung ans Finanzamt ist Sache des Betriebs und gilt auch für die Außerbetriebnahme, Paragraf 4 des Bundesdatenschutzgesetzes deckt nur öffentlich zugängliche Räume, und das Fernmeldegeheimnis nennt den Arbeitgeber nicht. Unter Linux schützt preserve-root nur die Wurzel selbst, ein systemd-Timer holt verpasste Läufe erst mit Persistent=true nach, und ein relativer Symlink zeigt vom Ort des Links aus. In Java vergleicht == Referenzen statt Inhalt, Ganzzahlen laufen lautlos über, die JVM nimmt sich im Container ein Viertel des Speichers, und die NullPointerException nennt seit Langem die Referenz. npm update überspringt keine Hauptversion, npx nimmt ohne Versionsangabe, was da ist, und Maven lädt ein überschriebenes Release nie neu. Android legt ungenutzte Apps schlafen, hält Apps im gesperrten privaten Bereich an, fragt für Bluetooth bis Android 11 nach dem Standort und schaltet seit Android 13 Benachrichtigungen neuer Apps zunächst aus. Dazu die ersten beiden Einträge für Wear OS: warum eine App im Play Store der Uhr fehlt und warum Benachrichtigungen doppelt oder gar nicht ankommen. Alle Quellen wurden am Tag der Veröffentlichung abgerufen, alle 244 Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle stehen dort wörtlich.
- Fix
241fdfc737 FehlerZwei Altseiten sagen jetzt, was belegt ist und was nicht
Auf der Seite zur blockierten Systemerweiterung trägt die Hilfssammlung der Kernelerweiterungen jetzt Apples eigene Bezeichnung aus dem Deployment-Handbuch samt Wortlaut; die Aufrufform des Prüfbefehls steht ausdrücklich als nur in der Handbuchseite auf dem Mac nachlesbar da, weil keine zugelassene Quelle sie trägt. Auf der Seite zum fehlenden GRUB-Menü ist der allgemeine Aufruf ergänzt, den update-grub laut seiner Handbuchseite nur verpackt, und die Fedora-Zeile bleibt stehen, ist aber als nicht aus einer Quelle dieser Seite belegt gekennzeichnet. Nichts wurde gelöscht; was nicht belegbar war, ist jetzt als solches beschriftet.
- Feature
fd488b3737 FehlerDie Startseite wiegt ein gutes Drittel weniger, und jede Fehlerseite zeigt, wo sie sonst noch steht
Die Startseite trug 1,24 Megabyte HTML, und mehr als ein Drittel davon war Wiederholung: Jede der 713 Karten schrieb dieselben neun Listen von Gestaltungsklassen aus, und das Suchattribut jeder Karte wiederholte Titel und Beschreibung, die ohnehin sichtbar darin stehen. Die Klassen stehen jetzt einmal zentral, wortgleich und in derselben Rangfolge wie vorher; die erzeugten Regeln wurden mit denen des alten Baus verglichen. Den Suchtext setzt der Browser beim ersten Tippen aus dem Kartentext wieder zusammen, und der Bau prüft für jeden Eintrag, dass dabei Zeichen für Zeichen derselbe Text entsteht wie zuvor. Am Testbau sank die Startseite von 1 241 231 auf 782 624 Byte, ohne dass eine Karte, ein Wort oder ein Suchtreffer verloren ging. Weil die Farbangaben dabei in die zentrale Stilvorlage wanderten, liest die Kontrastprüfung diese Datei jetzt mit; eine absichtlich eingebaute zu blasse Farbe hat sie dort prompt gefunden. Die zweite Änderung betrifft die Wege durch die Sammlung. Symptom-Einstiege, Mythen und Berufsseiten verwiesen bisher auf die Fehlerseiten, aber keine Fehlerseite verriet, dass es diese Einstiege zu ihr gibt. Wer über eine Suchmaschine auf einer Fehlerseite landet, sieht jetzt darunter, unter welchem Symptom, auf welcher Berufsseite und im Mythen-Faktencheck derselbe Fehler steht.
- Inhalt
ff6dc0d737 FehlerSiebenundzwanzig neue Fehler – Bau bekommt eine eigene Seite, Apple TV und Chromebook ihre ersten Einträge
Der Beruf Bau hatte bisher einen einzigen Eintrag und deshalb keine eigene Seite. Jetzt sind es sechs: Die Pflicht zum Baustellenkoordinator hängt nach der Baustellenverordnung an keiner Größe, sondern daran, ob Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle arbeiten; die bekannten Zahlen dreißig Arbeitstage und zwanzig Beschäftigte gehören zur Vorankündigung, und dort sind sie mit und verknüpft, nicht mit oder. Ein CE-Zeichen ersetzt nach der Betriebssicherheitsverordnung keine Gefährdungsbeurteilung, eine feste Prüffrist für Bohrhammer und Trennschleifer nennt sie nicht, und das Wort Prüfplakette steht darin genau einmal, bei Aufzügen. Gehörschutz ist oberhalb der unteren Auslösewerte bereitzustellen und ab den oberen zu tragen, und seine Dämmung zählt beim Vergleich mit den Werten nicht mit. Für Betriebe kommen Einträge zur Mitbestimmung bei Überwachungstechnik und bei der Ausgestaltung mobiler Arbeit, zum Sachverständigen des Betriebsrats für Künstliche Intelligenz, zur Datenverarbeitung des Betriebsrats, für die der Arbeitgeber verantwortlich bleibt, zur Einwilligung von Beschäftigten, die Schweigen nicht ersetzt, zum dokumentierten Verdacht vor jeder Auswertung, zur Schwelle von zwanzig Personen für den Datenschutzbeauftragten, zum täglich geführten Kassenbuch und zur offenen Ladenkasse. Verwaltung und Vereine lesen, dass eine gemeldete Barriere binnen eines Monats beantwortet werden muss, dass eine Erklärung zur Barrierefreiheit eine echte Prüfung voraussetzt, dass die De-Mail die Unterschrift nicht ersetzt und das De-Mail-Gesetz mit Ablauf des Jahres 2026 außer Kraft tritt, und dass ein neuer Vorstand nicht per E-Mail ins Vereinsregister kommt. Über die Betriebssysteme hinweg: das scheinbar fehlende TPM unter Windows 11, das im Kompatibilitätsmodus des BIOS nur nicht nutzbar ist, die Abkündigung von NTLM, von der bisher nur NTLMv1 wirklich entfernt ist, ein abgeschalteter Dienst, ohne den WSL 2 nicht startet, eine hohe Systemlast bei leerlaufendem Prozessor unter Linux, das fehlende __dirname in ES-Modulen von Node.js, der Apple Pencil, der nicht zu jedem iPad passt, die Gesundheitsdaten der Apple Watch beim iPhone-Wechsel, und als erste Einträge überhaupt für ihre Systeme die ausgelagerte App auf dem Apple TV und die Android-App, die im Play Store eines Chromebooks fehlt, weil eine Berechtigung stillschweigend eine Kamera verlangt. Alle Quellen wurden am Tag der Veröffentlichung abgerufen, alle 274 Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle stehen dort wörtlich. Die Mythen sind auf 145 gewachsen, das Glossar auf 203 Begriffe, und drei neue Symptom-Einstiege führen zu Technik im Betrieb, zu Pflichten auf Baustelle und in der Werkstatt und zur Kasse.
- Fix
e6b8c0e710 FehlerEin Neustart, den Apple nur für Kernelerweiterungen verlangt – und fünf Altseiten mit erstem Beleg
Drei offene Verdachtsfälle aus der letzten Prüfung sind geklärt. Die Seite zur blockierten Systemerweiterung auf dem Mac behauptete, jede Erweiterung werde erst beim Systemstart geladen und verlange deshalb einen Neustart. Apples Dokumentation sagt das nur für Kernelerweiterungen; für Systemerweiterungen nennt sie allein die Freigabe durch einen Administrator. Titel, Beschreibung, Anleitung und Fragen sind berichtigt, und die frühere Aussage ist in der Antwort ausgewiesen. Die Seite zum verschwundenen Linux im Dual-Boot nannte update-grub, als gäbe es den Befehl überall; die Handbuchseiten von Debian und Ubuntu beschreiben ihn als bloßes Kürzel für grub-mkconfig, und für alle anderen Distributionen steht jetzt der direkte Aufruf da, dazu der Schalter, ohne den Windows im Startmenü fehlt. Und eine Ubuntu-Hilfeseite, auf die sich vier Einträge stützten, leitet inzwischen auf ein Wiki um, das nicht mehr antwortet. Die alte Angabe bleibt mit diesem Hinweis stehen, neben ihr stehen heute gelesene Ersatzquellen. Fünf Altseiten tragen erstmals einen Beleg: die Frontanschlüsse am Gehäuse mit zwei Dokumenten des USB-Gremiums, die Infrarot-Fernbedienung und die Kamera im Gegenlicht mit der Dokumentation des Linux-Kernels, die Videokomprimierung im Messenger mit den Hinweisen von Apple und Google, und die Kabel modularer Netzteile mit einem Herstellerhandbuch, das ausdrücklich warnt, dass gleich aussehende Stecker unterschiedlich belegt sein können. Elf Seiten bleiben ehrlich ohne Beleg.
14. Oktober 2026
- Inhalt
dd4f484710 FehlerNeunundzwanzig neue Fehler – und kein Beruf des Registers steht mehr leer
Das Berufsregister hatte seit seiner Einführung neun weiße Flecken: Gesundheitswesen, Pflege, Verwaltung, Ehrenamt, Kreativberufe, Schule, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft. Jeder von ihnen hat jetzt mindestens zwei belegte Einträge und damit eine eigene Seite. Versicherte erfahren, dass der Papierausdruck des E-Rezepts im Gesetz steht und eine App dort gar nicht vorkommt, dass die Kasse PIN und kontaktlose Gesundheitskarte auf Verlangen liefern muss, dass die elektronische Krankschreibung die eigene Meldepflicht nicht abschafft und dass ein Widerspruch gegen die elektronische Patientenakte jederzeit geht, die gelöschte Akte aber nicht zurückkommt. Wer mit Behörden zu tun hat, liest, warum eine einfache E-Mail keine Widerspruchsfrist wahrt, warum eine eingescannte Unterschrift keine Schriftform ist und warum ein PDF auf der Seite einer Bundesbehörde Teil der Website ist und nicht bloß eine Datei. Vereine erfahren, dass eine hybride Versammlung keine Satzungsänderung braucht, ein Umlaufbeschluss per E-Mail aber die Zustimmung aller. Für Schule und Kreativberufe geht es um das Zitatrecht, um die Grenze für Schulbücher im Unterricht und um den maschinenlesbaren Vorbehalt gegen Text und Data Mining; für Handel und Gastronomie um die Belegausgabepflicht, die unangekündigte Kassen-Nachschau, die längst abgelaufene Frist für alte Registrierkassen und die Aufzeichnung der Arbeitszeit im Minijob; für die Landwirtschaft und jeden Anschluss auf dem Land um das Recht auf Versorgung und die Werte, die dahinterstehen. Dazu kommen Einträge über die Betriebssysteme hinweg: Sudo für Windows, die Windows-Sandbox, Modern Standby, die Windows-Hello-PIN, das Sticky-Bit in /tmp, der Zeitstempel ctime, Zombie-Prozesse, exakte Alarme ab Android 14, der Vergleich von Integer-Objekten in Java, das Caret, das npm stillschweigend speichert, und die Regel, nach der Maven bei Versionskonflikten entscheidet. Jede Quelle wurde am Tag der Veröffentlichung abgerufen, jedes der dreihundertachtzig Zitate maschinell gegen den abgerufenen Text gehalten, und alle dreihundertachtzig stehen dort wörtlich. Mehrere Vorschläge aus der Warteschlange hielten dem heutigen Wortlaut nicht stand und wurden umgebaut statt übernommen: Das Urheberrechtsgesetz sagt nicht, ein Satz im Seitenfuß sei nie maschinenlesbar, es lässt die Frage offen; die Java-Spezifikation schreibt für Werte ab 128 nicht vor, dass der Vergleich scheitert – sie schreibt dort gar nichts vor. Die Mythen sind um neunundzwanzig auf hundertsiebzehn gewachsen, das Glossar um zweiunddreißig Begriffe auf hundertfünfundsiebzig. Zwei alte Registereinträge waren falsch: Der Mythos über modulare Netzteilkabel trug das Urteil „stimmt“ für eine falsche Behauptung, und der Mythos über das Handy im Reis empfahl warme Luft, wovon der Hersteller ausdrücklich abrät.
- Fix
e54fa0a681 FehlerZweiundsechzig Seiten gegen ihre Quellen gehalten – und eine Knopfzelle, die kein Akku ist
Zwei Einträge über Rechner, die gar nicht oder nur piepend starten, standen seit Juli ohne Beleg da. Sie stützen sich jetzt auf die Hersteller selbst: Apple beginnt beim Mac, der nicht angeht, mit Kabel und Steckdose und dokumentiert für einige Modelle eigene Tonfolgen beim Start; Microsoft beschreibt den Zustand, in dem ein Rechner keinen Strom mehr verbraucht, und eine Probe, mit der man erkennt, ob der Start noch in der Firmware hängt. Die Seite zum CMOS-Fehler hatte bisher nur einen Beleg zur Uhrzeit im Dualboot. Jetzt belegen die Linux-Handbuchseiten, dass die Echtzeituhr eines PCs an einer austauschbaren Knopfzelle hängt – und dabei fiel ein Rat auf, der nicht stimmte: Ein paar Stunden am Netz füllen eine leere Knopfzelle nicht wieder auf. Vier weitere Altseiten tragen erstmals eine Quelle, darunter die zum abgebrochenen BIOS-Update, belegt mit den Richtlinien des amerikanischen Standardisierungsinstituts. Sechzehn Seiten bleiben ehrlich ohne Beleg, weil keine zugelassene Quelle ihren Gegenstand behandelt; ihre Widersprüche zwischen Anleitung und Fragen sind trotzdem aufgelöst. Den größeren Teil dieses Durchgangs machte ein Stapel von zweiundvierzig Verdachtsfällen aus einem Audit vom September aus, die nie gegengeprüft worden waren. Jeder wurde einzeln an der heute abgerufenen Quelle gehalten. Sechsundzwanzig waren echte Sachfehler: ein Systemd-Limit, das gegen den Rat der eigenen Quelle das harte Limit senkte, eine Mount-Option, die falsch erklärt war, ein Service Worker, der angeblich hartes Neuladen übersteht, Zitate zur Bildschirmzeit, die mit der neuen iOS-Version aus Apples Hilfe verschwunden waren, eine zurückgezogene Richtlinie zum Löschen von Datenträgern, ein Abstand zwischen zwei Paragrafen, der einunddreißig statt siebzehn beträgt, und eine Glasfaserstörung, die als systemzerstörend eingestuft war. Drei Verdachtsfälle waren Fehlalarme und blieben unverändert. Nebenbei rechnet die Kontrastprüfung jetzt mit der Schwelle, die die heutige Fassung der Barrierefreiheitsrichtlinien nennt; an keinem Ergebnis ändert das etwas, aber eine Prüfung, die eine Norm zitiert, soll auch deren Zahl verwenden.
26. September 2026
- Inhalt
dad9705681 FehlerVier Irrtümer am Steuer, alle an einem einzigen Paragrafen – und drei Einträge, die warten müssen
Die Berufsdimension hat ihren zweiten Arbeitsplatz bekommen: das Fahrzeug. Wer beruflich fährt, bedient Technik am Steuer, und fast alles, was dabei erlaubt oder verboten ist, steht in einem einzigen Paragrafen der Straßenverkehrs-Ordnung – der fast immer falsch wiedergegeben wird. Vier Einträge räumen mit je einem Irrtum auf. Die Start-Stopp-Automatik an der roten Ampel schaltet den Motor nicht im Sinne der Verordnung aus; der Gesetzgeber hat genau diesen Fall vorhergesehen und in einem eigenen Satz beantwortet. Die Blitzer-App ist nicht deshalb erlaubt, weil ein Telefon kein Radarwarngerät ist; der Satz über Radarwarner ist nur ein Beispiel, und der Satz danach verbietet die Warnfunktion jedes anderen Geräts. Eine Datenbrille wird nicht dadurch zulässig, dass man sie per Sprache bedient; die Vorschrift knüpft nicht an die Hand an, sondern an den Kopf. Und der Notbremsassistent im Lastwagen darf nicht deshalb aus, weil das Fahrzeug einen Taster dafür hat; die Pflicht, ihn eingeschaltet zu halten, trifft den, der fährt. Vier neue Mythen im Faktencheck gehören dazu. Jedes der zweihundertvierundzwanzig Zitate in diesen vier Einträgen wurde am Tag der Veröffentlichung maschinell gegen den abgerufenen Verordnungstext gehalten: Zweihundertzweiundzwanzig stehen dort wörtlich, die übrigen zwei sind Aussagen darüber, dass ein Wort gerade nicht vorkommt – und es kommt tatsächlich nicht vor. Auch jede Zählung eines Wortes wurde nachgezählt; das Wort Smartphone steht in der ganzen Verordnung kein einziges Mal, das Wort Beifahrer genau einmal, und zwar bei den Einsatzfahrzeugen. Drei weitere Einträge zu Fahrerkarte und Lenkzeiten waren fertig geschrieben und sind trotzdem nicht erschienen. Sie stützen sich auf europäisches Recht, und dessen amtliche Fundstelle lieferte an diesem Tag auf jede Anfrage nur eine Abwehrseite. Ihre deutschen Zitate stimmten, die europäischen ließen sich nicht gegenlesen. Ein Eintrag, dessen Belege man nicht nachprüfen kann, macht diese Sammlung nicht größer, sondern angreifbar – also warten sie, bis die Quelle wieder zu lesen ist.
- Aufräumen
e156a02677 FehlerEine Dokumentation zog um, ein Wiki verschwand – und hundertsechsundfünfzig Einträge wissen jetzt, für wen sie sind
Die Gegenprobe über alle eintausendvierundzwanzig Quellenadressen fand fünf Belege, die nicht mehr dort standen, wo sie verlinkt waren. Die Dokumentation der Programmiersprache Python hat mit ihrer neuen Hauptversion drei große Seiten in einen anderen Pfad verlegt; alle drei zitierten Sätze stehen an der neuen Adresse unverändert, was nachgeprüft wurde, bevor die sechs betroffenen Einträge nachgeführt wurden. Dabei fiel eine Falle auf, die jede Stichwortprüfung in die Irre führt: Die Seite schreibt den Apostroph als Zeichencode, ein einfacher Suchlauf nach dem Satz findet ihn deshalb nicht, obwohl er dasteht. Die Entwicklerseite für Android hat eine Seite über ruckelnde Oberflächen verschoben, und die neue Adresse schickt jeden Abruf ohne gespeichertes Sitzungscookie in eine Anmeldeschleife – mit Cookie liefert sie den zitierten Satz wörtlich. Das Wiki von Ubuntu dagegen ist nicht umgezogen, es antwortet auf jede Seite mit „nicht gefunden“. Der Beleg zur Treibersignatur bei aktiviertem Secure Boot stützt sich jetzt auf die offizielle Sicherheitsdokumentation und die Handbuchseite des Werkzeugs, mit dem der Schlüssel angemeldet wird; beide tragen den Satz, den das Wiki einmal trug. Sieben Belege eines Datenbankherstellers sind nicht angetastet worden: Dessen Server antwortete wie schon drei Wochen zuvor auf alles mit einer Störungsmeldung, sogar auf die Datei, in der Betreiber festlegen, was Maschinen abrufen dürfen. Dazu kommt die neue Berufsachse im Bestand. Hundertsechsundfünfzig vorhandene Einträge beschreiben Probleme, die typischerweise nicht Endnutzer haben, sondern Menschen, die Software schreiben oder Systeme betreiben – Versionskonflikte, Container, Datenbanken, Zertifikate, Protokolle. Sie tragen jetzt das passende Berufsschlagwort; achtundneunzig gehören zur Softwareentwicklung, sechsundachtzig zur Systemadministration, einunddreißig zu beiden, drei zu den Selbstständigen. Und drei Titel endeten mit einem öffnenden deutschen Anführungszeichen ohne schließendes; im Suchergebnis stand damit ein Zitat, das nie aufhörte.
- Feature
5e30c49677 FehlerWer sitzt eigentlich vor dem Gerät? Eine dritte Achse, eine Karte der eigenen Lücken und vier neue Prüfungen
Diese Sammlung war danach sortiert, welches Gerät klemmt und auf welcher Technikschicht. Wer an einer Kasse steht, die keinen Beleg druckt, sucht aber nicht unter Software, sondern unter seinem Beruf. Dafür gibt es jetzt eine eigene Tür: ein Berufsregister mit achtzehn Berufen, von der Büroarbeit über Handwerk, Pflege und Fahrdienst bis zur Systemadministration, und für jeden Beruf mit mindestens zwei Einträgen eine eigene Seite. Der Beruf ist bewusst keine siebte Kategorie geworden, sondern ein Schlagwort aus einem festen Wortschatz – ein Kassensystem ist Software und Gastronomie zugleich, und eine Kategorie zwänge zur Wahl. Das Register zeigt nicht nur, was da ist. Berufe ohne Eintrag stehen als weiße Flecken darunter, mit dem Hinweis, dass dort meist nicht die Zeit fehlt, sondern eine zugelassene Quelle. Dieselbe Haltung trägt die zweite neue Seite, die Abdeckungskarte. Der Auftrag lautet, sämtliche Probleme dieser Art zu erfassen, über alle Betriebssysteme und alle Berufe. Sämtliche kann niemand aufzählen. Aufzählen lässt sich die Abdeckung entlang benannter Achsen – Technikschicht, Betriebssystem, Beruf –, und wer das tut, kann die Lücken nicht mehr verstecken. Jede Zelle ist beim Bauen gezählt; eine Null steht als Null da, ein Betriebssystem ohne Eintrag ebenso. Darunter stehen die Bereiche, die sich mit der Liste der zugelassenen Quellen gar nicht belegen lassen, jeweils mit Beispielen aus dem Bestand. Vier neue Prüfungen gehören dazu. Ein Schlagwort darf nur zu einem Beruf gehören, sonst zählte ein Eintrag doppelt. Das Register darf nicht auf eine Berufsseite verlinken, die gar nicht gebaut wird, und muss den ganzen Wortschatz zeigen. Die Abdeckungskarte muss richtig zählen, und jedes Beispiel für eine nicht belegbare Zone muss als Seite existieren. Die vierte Prüfung ist die gewichtigste: Ein Eintrag, der die Rechtslage erklärt, muss mindestens einen Beleg aus Gesetz, Verordnung, europäischem Recht oder von der zuständigen Behörde führen – ein Herstellerhandbuch belegt ein Produkt, aber kein Recht. Alle dreiundvierzig solchen Einträge hielten das schon ein, ohne dass es je jemand geprüft hätte. Die Regel wurde festgeschrieben, solange der Bestand sie noch von selbst einhielt, und nicht erst, nachdem der erste Eintrag sie gebrochen hätte.
05. September 2026
- Fix
ca69768677 FehlerDas Werkzeug gegen die teuerste Falle dieses Projekts tappte selbst hinein
Es gibt hier eine Regel, die mehr gekostet hat als jede andere: Eine Grundzahl wird an einem festgeschriebenen Stand gezählt, niemals im Arbeitsverzeichnis – denn dort schreibt bei diesem Projekt fast immer jemand mit. Sie stammt aus einem Tag, an dem eine Belegquote entstand, die sechzehn gerade in Arbeit befindliche Dateien mitgezählt hatte; die falsche Zahl wanderte durch fünf Fortschreibungen bis in den öffentlichen Standsbericht. Seither steht das Werkzeug, das die Kennzahlen ausrechnet, genau dafür bereit. Und genau dieses Werkzeug hielt sich nicht daran. Es las den aktuellen Bestand aus dem Arbeitsverzeichnis. Aufgefallen ist das beim Abgleich der Projektnotizen gegen das Repository: Das Werkzeug meldete sechshundertsiebenundsiebzig Einträge, der festgeschriebene Stand hatte sechshundertsechsundsechzig. Elf Dateien lagen unfertig herum, weil mehrere Bearbeiter gleichzeitig schrieben – also exakt die Lage, für die die Regel gemacht wurde. Das Bemerkenswerte ist, dass das Werkzeug die Regel kannte: Den Verlauf über die Meilensteine zählt es korrekt an den jeweiligen Ständen und schreibt in seinem eigenen Kommentar dazu, so gehöre es sich, und ausdrücklich nicht aus dem Arbeitsverzeichnis. Nur bei der einen Zahl, die man tatsächlich abschreibt, tat es das Gegenteil. Behoben wurde es, ohne etwas wegzunehmen, denn die alte Zahl war nicht falsch – sie beantwortete nur eine andere Frage als die, für die man sie benutzte. Sie wird jetzt beschriftet: Ohne Zusatz zählt das Werkzeug weiter das Arbeitsverzeichnis, warnt aber, sobald das vom festgeschriebenen Stand abweicht, und sagt dazu, wie viele Dateien betroffen sind und wie der richtige Aufruf lautet. Mit dem Zusatz zählt es an einem beliebigen Stand. Die Gegenprobe an diesem Tag: Der Zusatz liefert genau die Zahlen, die im letzten Bericht stehen, während das Verzeichnis elf mehr zeigte. Aus derselben Prüfung stammt noch ein zweiter Fund, und der betrifft die Methode selbst. Beim Nachzählen der eigenen Prüfungen wurde ein Suchlauf über den Quelltext mit dem Ergebnis des Kennzahlen-Werkzeugs bestätigt. Das ist keine Bestätigung: Das Werkzeug zählt intern mit demselben Muster. Wer beides nebeneinanderstellt, hat dieselbe Zahl zweimal, nicht zwei Zahlen. Wirklich unabhängig waren erst zwei andere Wege – das Auswerten der Liste mit einem echten Sprachparser statt mit einem Suchmuster, und das Nachlesen auf der fertig gebauten Seite, die ihre Zahl selbst ausschreibt. Der Merksatz dieses Projekts, dass zwei unabhängig ermittelte Zahlen billiger sind als jede Automatik, gilt weiter. Er hat nur eine Bedingung dazubekommen, die vorher unausgesprochen war: Sie müssen wirklich unabhängig sein. Dieselbe Zahl zweimal zu lesen fühlt sich an wie eine Bestätigung und ist keine.
- Inhalt
5772c04677 FehlerElf neue Fehler – und zum ersten Mal die Frage, wer eigentlich vor dem Gerät sitzt
Zwei zugelassene Quellen lagen ungenutzt bereit, eine davon seit ihrer Aufnahme vollständig: Die Seite der Datenschutzbehörde des Bundes wurde von keinem einzigen der sechshundertsechsundsechzig Einträge je zitiert. Eine Quelle, die aufgenommen, aber nie benutzt wurde, ist nicht geprüft, sondern unbewiesen – dieselbe Feststellung wie neulich bei dem Skript, dessen Ausgabe nie jemand gesehen hatte. Beide sind jetzt erschlossen, und beide erklären etwas, das im Alltag regelmäßig schiefgeht. Wer sich über ein Unternehmen ärgert, schreibt an den Bundesbeauftragten – der dafür in aller Regel nicht zuständig ist; für Privatunternehmen sind die Länder zuständig, und der Bund nur für öffentliche Stellen des Bundes und für Telekommunikation. Wer es mit einer Kirche, einer Diakonie oder dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu tun hat, landet bei gar keiner staatlichen Aufsicht: Das europäische Recht lässt dort eigene Aufsichten zu, und zwischen ihnen und den staatlichen besteht kein Über- und Unterordnungsverhältnis. Ausdrücklich nicht geschrieben wurde, was jeder erwartet hätte – dass die falsche Behörde die Beschwerde weiterreicht. Das steht auf keiner der sieben abgerufenen Seiten, also steht es auch hier nicht. Dazu zwei Einträge über künstliche Intelligenz im Alltag. Der erste beschreibt ein Problem, das dem hier schon vorhandenen genau entgegengesetzt ist: Bisher stand hier, warum ein Chat den Anfang des Gesprächs vergisst, wenn er hinten herausfällt. Jetzt kommt der umgekehrte Fall dazu – es fällt nichts heraus, alles steht noch da, und die Antworten werden trotzdem schlechter, weil mit wachsender Menge die Treffsicherheit nachlässt. Der Hersteller schreibt selbst, mehr Zusammenhang sei nicht automatisch besser. Beide Einträge verweisen aufeinander, denn wer das eine für das andere hält, tut genau das Falsche. Der zweite erklärt die Meldung über zu viele Anfragen, und dort steckt eine Unterscheidung, die kaum jemand kennt: Unter derselben Meldung liegen zwei verschiedene Wände. Die eine sagt mit, wie lange zu warten ist, und Warten hilft. Die andere ist die erreichte Ausgabengrenze des Kontos, sagt nichts mit, und dort scheitern auch die eingebauten automatischen Wiederholungen – wer weiter drückt, erzeugt nur neue Fehlschläge auf demselben Zähler. Der größte Teil dieses Blocks ist aber etwas anderes: Zum ersten Mal ordnet diese Sammlung Technikprobleme am Arbeitsplatz rechtlich ein. Sechshundertsechsundsechzig Einträge lang war sie danach sortiert, welches Gerät klemmt, und nie danach, wer davorsitzt und in welcher Rolle. Die Suche nach Ergonomie, Beleuchtung, Blendung, Lärm oder Arbeitsplatz lief im gesamten Bestand ins Leere, während das dafür zuständige Recht längst zitierfähig auf der Liste der zugelassenen Quellen lag. Sieben Einträge füllen das, und drei davon sind Feststellungen darüber, was gerade nicht dasteht: Die verbreitete Regel von fünf Minuten Pause je Stunde am Bildschirm steht in keiner Vorschrift – die Wörter Minute und Stunde kommen in der gesamten Arbeitsstättenverordnung kein einziges Mal vor, und in der zugrunde liegenden europäischen Richtlinie ebenso wenig. Für Lärm im Großraumbüro nennt die Verordnung keinen Zahlenwert, sondern verlangt, den Pegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Und das Wort Homeoffice kommt dort überhaupt nicht vor; der Telearbeitsplatz ist ein eigener Rechtsbegriff mit eigenen Voraussetzungen, und beides zu verwechseln führt zu Forderungen, die sich nicht halten lassen. Die Abwesenheit eines Wortes im Gesetzestext ist eine eigene Beweisform, und sie ist die stärkste, die hier zur Verfügung steht: hart, billig und von jedem in einer Minute nachprüfbar. Dazu kommen fensterlose Räume und die Sichtverbindung nach außen – mit fünf abschließend aufgezählten Ausnahmen, einem Bestandsschutz für ältere Räume und einem Begriff, den die europäische Richtlinie gar nicht kennt, er ist eine deutsche Zutat –, zu kleine und nicht einstellbare Schrift am Arbeitsplatz, die Pflicht zur Unterweisung bei neuer Software, und das dauerhafte Arbeiten am aufgeklappten Notebook. Für den Beruf wurde bewusst keine siebte Kategorie angelegt. Sechs bleiben sechs; der Beruf ist ein Schlagwort, so wie die Rechtslage eines ist. Ein Schlagwort kostet ein Feld, eine Kategorie kostet Kategorieseiten, Statistik, Übersicht, Quellenregister und eine weitere Prüfung. Erst nachsehen, ob das Vorhandene die neue Anforderung schon trägt.
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11d12ef666 FehlerDreißig Prüfungen, und keine hatte je nachgesehen, ob die Quellen noch da sind
Diese Seite unterhält dreißig Prüfungen. Sie sehen den Bestand an, das Gebaute und seit Kurzem auch das, was beim Leser ankommt. Keine einzige hat je nachgesehen, ob die Quellen noch existieren, auf die sich alles beruft. Das ist dieselbe blinde Stelle wie schon dreimal zuvor – bei den Seiten, die niemand finden konnte, bei den Registern, die stehen blieben, während die Arbeit weiterging, und bei den Befehlen, die unterwegs umgeschrieben wurden: Alle Prüfungen betrachten Eigenschaften der eigenen Dinge, keine betrachtete je eine Verbindung nach außen. Hier wiegt das schwerer als anderswo, denn das einzige Merkmal, das diese Sammlung von einem Forum unterscheidet, ist die Belegpflicht. Ein Beleg, der ins Leere zeigt, ist kein Beleg mehr, sondern eine Behauptung mit einem Link daneben. Gemessen wurde an neunhundertzweiundneunzig verschiedenen Adressen in dreizehnhundertachtundachtzig Fundstellen. Wirklich umgezogen waren fünfzehn; sie sind nachgeführt. Zwei Entscheidungen dabei sind erwähnenswert. Bei den Netzstandards führt die alte Adresse auf eine Katalogseite weiter – nachgeführt wurde nicht dorthin, sondern auf den Volltext, denn der Leser soll im Normtext landen und nicht in dessen Verzeichniseintrag. Und bei einem Gremium fielen zwei bisher getrennte Quellseiten zu einer zusammen; bevor die Adresse geändert wurde, ist geprüft worden, ob die wörtlich zitierten Sätze auf der Zielseite überhaupt noch stehen. Sie stehen dort. Eine Nachführung auf eine Seite, die den Beleg nicht mehr trägt, wäre schlimmer als der tote Link, weil sie ihn versteckt. Lehrreicher als das Ergebnis war der Weg. Dreimal stand eine Falschmeldung unmittelbar bevor, und jedes Mal lag es am Werkzeug, nicht an der Quelle. Mit der sparsamen Abfrageart, die nur den Kopf einer Seite anfordert, galten einundfünfzig von einundfünfzig Belegen einer Bundesbehörde als umgezogen – deren Schutzsoftware beantwortet diese Art Anfrage mit einer Weiterleitung auf eine Fehlerseite, und weil jede Antwort eine frische Vorgangsnummer trägt, sah es nach einundfünfzig verschiedenen Zielen aus. Mit sechs gleichzeitigen Abrufen galten neunundzwanzig Gesetzesadressen als tot; einzeln abgerufen antwortete jede einzelne. Und dreiundsechzig Adressen eines Herstellers sahen umgezogen aus, weil die eigene Anfrage eine deutsche Sprachfassung wünschte und der Server brav dorthin verwies. Nicht angetastet wurden deshalb sechs Adressen, die auf eine Abwehrseite zeigen – sie sind gültig, nur bewacht – und sieben weitere, bei denen an jenem Tag eine Störung lief und der Anbieter auf alles mit technischen Schwierigkeiten antwortete, sogar auf die Datei, in der Betreiber festhalten, was Maschinen abrufen dürfen. Aus dem Ganzen ist ein Werkzeug geworden, das diese Frage künftig beantwortet. Es hängt bewusst nicht in der Kette, die bei jedem Bauen läuft: Tausend fremde Abrufe machen das Bauen langsam, abhängig vom Netz und rot, sobald irgendwo eine Behörde wartet – und eine Prüfung, die planmäßig falsch meldet, sieht sich nach kurzer Zeit niemand mehr an. Sie läuft von Hand, und dass man daran denken muss, steht offen auf der Methodikseite. Vor jedem Urteil prüft sie sich selbst an zwei Adressen mit bekannter Antwort: eine, die antworten muss, und eine, die weiterleiten muss. Stimmt eine davon nicht, urteilt sie über gar nichts. Der Grund dafür steht in der eigenen Geschichte: Die Prüfung auf unerreichbare Seiten hätte in ihrer ersten Fassung ihren eigenen Anlassfall durchgewunken, und aufgefallen ist das nur, weil jemand sie gegen den bekannten Fall gehalten hat, statt sich über das grüne Ergebnis zu freuen.
23. August 2026
- Fix
5453d4c666 FehlerEin fremder Dienst hat die Befehle umgeschrieben – 29 Stellen auf 11 Seiten, die meisten seit Monaten
Diese Seite unterhält einen eigenen Prüfer dafür, dass in den Anleitungen echte Befehle stehen und nicht ihre ungefähre Idee. Er las die Quelle. Was der Leser bekommt, entsteht danach – und dazwischen liegen zwei fremde Hände: der Hoster und der ihm vorgeschaltete Dienst. Dieser Dienst durchsucht ausgelieferten Text nach allem, was wie eine Mailadresse aussieht, und ersetzt es durch einen Platzhalter. Für eine Kontaktseite ist das nützlich und ausdrücklich gewollt. Hier steht dieselbe Zeichenform in Anleitungen: in dem Befehl, der ein Fernarchiv auf den Zugang per Schlüssel umstellt, in Abrufen mit Anmeldenamen, im Erzeugen eines Schlüsselpaares, im Ausleiten eines öffentlichen Schlüssels. Ausgeliefert wurde daraus jedes Mal ein Platzhalter mitten im Befehl. Wer den Kopieren-Knopf drückte, bekam etwas, das richtig aussieht, sich einfügen lässt und nicht laufen kann – die unangenehmste Sorte Fehler, weil der Leser die Ursache bei sich sucht. Betroffen waren 29 Stellen auf 11 Seiten, und fast alle davon standen seit Monaten so da. Bemerkenswert ist nicht der Fehler, sondern wie er gefunden wurde: durch Zufall. Ein neues Register hat die Befehle des gesamten Bestands an einer Stelle gebündelt, und was auf einzelnen Seiten zwischen tausend Zeilen unterging, stand dort neunmal untereinander. Keine der dreißig Prüfungen konnte es fangen, und der Grund ist derselbe wie schon zweimal zuvor bei den unerreichbaren Seiten und den eingefrorenen Verzeichnissen: Sie prüfen alle dasselbe – das Ergebnis des eigenen Bauvorgangs. Keine hatte je nachgesehen, was am anderen Ende ankommt. Eine grüne Prüfung ist eben kein Beweis für etwas, das die Prüfung gar nicht ansieht. Behoben ist es über den dafür vorgesehenen Weg: Der Dienst wird auf allen Seiten angewiesen, den Text in Ruhe zu lassen – mit einer einzigen Ausnahme, der Datenschutzerklärung, denn dort steht eine echte Kontaktadresse, die dort stehen muss, und für die ist die Verschleierung genau das, wofür es sie gibt. Entschieden wird das an der einen Stelle, an der jede Seite vorbeikommt, nicht auf jeder Seite einzeln. Dazu kommt eine neue Prüfung, die es hier bisher nicht gab: Sie ruft die veröffentlichte Seite wirklich ab und hält jede Befehlszeile wörtlich gegen die selbst gebaute Fassung. Sie steht bewusst nicht auf der Liste der Prüfungen, die den Bauvorgang abbrechen – sie kann es nicht, denn zur Bauzeit gibt es noch nichts Veröffentlichtes, und ein Vergleich mit dem vorigen Stand würde bei jeder echten Änderung falsch melden. Eine Prüfung, die planmäßig falsch meldet, sieht sich nach kurzer Zeit niemand mehr an. Sie läuft deshalb von Hand nach dem Veröffentlichen und ist damit die einzige, an deren Aufruf man denken muss. Das ist ein bekannter Schwachpunkt – die Dublettenkontrolle war einmal genau so ein Skript und brach deshalb lange gar nichts ab – und er steht jetzt auf der Methodikseite, statt verschwiegen zu werden.
- Feature
cc93405666 FehlerDie Seite, die Netzausfälle erklärt, war bei einem Netzausfall nicht erreichbar – dazu eine Volltextsuche und ein Befehls-Register
Drei neue Zugänge, und der erste ist eine Selbstkorrektur. Diese Enzyklopädie erklärt an dreiundneunzig Stellen, warum Netzwerke ausfallen: warum das WLAN abbricht, warum der Router keine Adresse mehr vergibt, warum die Namensauflösung hängt. Sie tut das auf einer Website. Wer eines dieser Probleme hat, konnte sie in genau dem Moment nicht aufrufen, in dem sie gebraucht wird. Das ist keine hübsche Pointe, sondern ein Konstruktionsfehler, und er stand über sechshundert Einträge lang unbemerkt in der Grundannahme – wie ein Feuerlöscher hinter einer Tür, die nur bei geringer Hitze aufgeht. Jetzt bleibt lesbar, was einmal gelesen wurde, und die Suche funktioniert auch ohne Netz, weil ihr Register mitgespeichert wird: Gefunden wird dann sogar mehr, als sich offline lesen lässt. Ausdrücklich nicht getan wird das Naheliegende – über zwölfhundert Seiten ungefragt auf ein fremdes Gerät zu schreiben, nur weil man es technisch könnte, wäre genau die Übergriffigkeit, gegen die diese Seite sonst anschreibt. Zwischengespeichert wird, was der Mensch selbst aufgerufen hat, gedeckelt auf achtzig Seiten. Und weil eine gespeicherte Seite eine Momentaufnahme ist, sagt die Offline-Seite das ausdrücklich: Bei allem, was löscht, formatiert oder Rechte vergibt, gehört mit Netz gegengeprüft – ein alter Befehl ist gefährlicher als gar keiner, weil er sich richtig anfühlt. Der zweite Zugang ist eine Volltextsuche, die etwas anderes kann als die auf der Startseite: Die filtert die Karten, die dort ohnehin stehen, diese sieht zusätzlich Schlagworte, Fehlercodes, Geltungsbereiche und die siebzehnhundert Fragen, die in den Einträgen beantwortet sind. Menschen suchen mit der Frage, die sie stellen würden, nicht mit dem Fachbegriff aus der Überschrift. Ihr Register wird erst beim ersten Tastendruck geladen, wer nur vorbeischaut, zahlt nichts. Interessanter als das Feature ist, was beim Versuch herauskam, es zu überlisten: Bei einer ausformulierten Frage fand die Suche gar nichts. Sie verlangte, dass jedes Suchwort irgendwo trifft – und „warum", „ist", „mein" und „so" treffen nirgends. Ausgerechnet die Frage-Suche war damit tot, und sie war der Grund, die Fragen überhaupt in den Index aufzunehmen. Zweiter Fund: Bei genau zwei Suchwörtern griff die eingebaute Nachsicht nie, weil die Hälfte von zwei wieder zwei ist; eine Suche nach einem abgelaufenen Zertifikat lieferte null Treffer, obwohl elf Einträge über Zertifikate dastehen. Dritter Fund, der peinlichste: Der Beispieltext im Suchfeld nannte einen Fehlercode, den es hier gar nicht gibt. Keiner dieser drei Mängel hätte je einen Build gebrochen; sie wären als „die Suche ist halt nicht so gut" durchgegangen. Deshalb ist aus dem Fund eine Prüfung geworden – vierzehn echte Anfragen laufen jetzt bei jedem Bauen gegen das fertige Register, dazu drei Gegenproben in die andere Richtung: Unsinn darf nichts finden, ein einzelnes Unsinnswort darf die Nachsicht nicht auslösen, und wo strenge Treffer da sind, darf nicht gelockert werden. Und wenn gelockert wird, steht es dabei: Eine Suche, die stillschweigend ihre eigene Bedingung aufweicht, belügt den Leser über die Güte ihrer Treffer. Der dritte Zugang dreht die Richtung um. Bisher fand man einen Befehl nur, wenn man den passenden Fehler schon kannte; das Befehls-Register geht den Weg zurück – zweihundertsiebenundvierzig Programme aus tausendachtunddreißig Fundstellen, jedes zurück zu den Fehlern, in deren Anleitung es steht. Es wird beim Bauen aus dem Bestand gerechnet und kann deshalb nicht veralten. Bemerkenswert daran ist der Nenner, den es mitliefert: von sechzehnhundertvierundfünfzig Codezeilen wurden tausendachtunddreißig einsortiert und sechshundertsechzehn verworfen, aufgeschlüsselt nach sechzehn Gründen – Konfigurationszeilen, Menüpfade, Beispielausgaben, deutsche Musterschreiben. Vier Fehler der Einsortierung fielen erst beim Versuch auf, die eigene Regel zu überlisten; einer davon warf ausgerechnet den bekanntesten Windows-Reparaturbefehl weg, weil er großgeschrieben ist. Dazu zwei neue Prüfungen, die es vorher nicht gab. Die eine misst zum ersten Mal überhaupt, wie groß die ausgelieferten Seiten sind – siebenundzwanzig Prüfungen liefen hier, und keine hatte je nachgesehen. Das ist kein Zufall: Alle anderen prüfen Eigenschaften, die man beim Schreiben einer Seite sieht. Die Größe sieht man nicht, sie entsteht nebenbei und wächst mit jedem Eintrag. Die Startseite trägt inzwischen 1,1 Megabyte. Die ehrliche Fassung dieser Zahl braucht zwei Angaben, und deshalb nennt die Prüfung zwei: Übertragen wird komprimiert, das sind 168 Kilobyte, über die Leitung also kein Drama. Was das Komprimieren nicht wegnimmt, ist die Arbeit im Browser – ein Megabyte bleibt nach dem Auspacken ein Megabyte, das zerlegt und gesetzt werden muss, und diese Kosten trägt das Gerät des Lesers. Eine einzelne Zahl hätte hier zwangsläufig gelogen, entweder durch Dramatisieren oder durch Verharmlosen. Die zweite neue Prüfung wacht über die Vollständigkeit des Suchregisters, und sie ist nötiger, als sie klingt: Die Suche ist der erste Zugang dieser Datenbank, dessen Unvollständigkeit man ihm nicht ansieht. Fehlt eine Karte auf der Startseite, fällt eine Lücke auf. Fehlt eine Zeile im Suchregister, sieht man gar nichts – man findet nur etwas nicht. Zuletzt eine Reparatur an einer alten Prüfung, die zeigt, wie leise so etwas kaputtgeht: Die Kontrastprüfung suchte die Kennzeichnung für rein dekorativen Text in derselben ZEILE wie die Farbangabe. Ihr eigener Kommentar sagte seit jeher „im selben Tag". Solange jedes Element auf einer Zeile stand, war das dasselbe. Die Folge war nicht nur, dass ein Zeilenumbruch eine einwandfreie Seite beanstandete – schlimmer ist die Gegenrichtung: Eine Kennzeichnung, die zufällig in derselben Zeile steht und zu einem anderen Element gehört, hätte einen echten Kontrastfehler stillschweigend entschuldigt. Geprüft wird jetzt das umschließende Element, und beide Richtungen wurden mit einer absichtlichen Sabotage gegengeprüft.
- Inhalt
17e97c4666 Fehler36 neue Fehler in sechs erschlossenen, aber unbearbeiteten Feldern – und drei Quellen zum ersten Mal benutzt
Dieser Block hat kein neues Gebiet geöffnet, sondern sechs alte zu Ende gebracht. Für jedes davon lag längst eine zugelassene Primärquelle bereit, und in jedem standen zwei bis fünf Einträge – erschlossen, aber unbearbeitet. Java und Maven, Node und npm, Thread und Matter, Datenbanken, deutsches Digitalrecht, Zertifikate und Mobilfunk. Die Reihenfolge war dabei jedes Mal dieselbe und ist der eigentliche Grund, warum der Block sauber wurde: erst die Quelle abrufen und den tragenden Satz lesen, dann das Thema festlegen. Wer es umgekehrt macht, gerät in Versuchung, den Beleg passend zu machen. Dreizehn geplante Themen sind auf diesem Weg gestorben, und jedes einzelne davon ist ein gutes Zeichen: eine Node-Seite, deren Abschnitt zweimal abgeschnitten zurückkam; eine Behauptung über Nodes mitgelieferten Zertifikatsspeicher, die sich an keiner zugelassenen Stelle festmachen ließ; ein abgelaufenes Wurzelzertifikat, dessen reales Verhalten in keiner Norm steht, sondern nur in der Praxis der Programme; ein Thread-Leitfaden, den es unter der angegebenen Adresse gar nicht gibt. Halb belegt wurde nichts davon geschrieben. Drei Quellen sind zum ersten Mal überhaupt benutzt worden, und alle drei lagen seit Wochen ungenutzt auf der Positivliste: die Mobilfunk-Spezifikationen, die Thread-Dokumentation und die Handbücher der Verschlüsselungsbibliothek. Bemerkenswert ist, warum die erste so lange brachlag. In den Notizen dieses Projekts stand, die Spezifikationen seien nicht abrufbar – sie liegen als Archivdateien mit Textverarbeitungsdokumenten darin. Das stimmte nicht. Die Domain antwortete auf jede Anfrage mit einer 35 Kilobyte großen Sperrseite einer Schutzsoftware, und zwar auf jede, auch auf das Sinnbild im Adressfeld. Es war keine fehlende Datei, sondern eine Erkennung, die maschinelle Abrufe blockt. Mit einer gewöhnlichen Browser-Kennung antwortet dieselbe Adresse sofort. Aus „nicht abrufbar" war „nicht abgerufen" geworden, und dazwischen liegen sechs Einträge zu Dingen, die im Alltag jeden treffen: warum ein Netz nach einer einzigen Ablehnung dauerhaft aus der Netzsuche verschwindet und das auch das Ausschalten überlebt; warum bei einem Ausfall des eigenen Anbieters das Handy trotzdem nicht ins Nachbarnetz wechselt; warum die amtliche Warnmeldung beim Nachbarn ankam und beim eigenen Gerät nicht – die eine Kennung lässt sich abschalten, die andere nicht; und warum auf einer Großveranstaltung der Kollege telefoniert und man selbst nicht, was keine Frage des Geräts ist, sondern eine zufällig zugeteilte Zahl auf der Karte. Aus den übrigen Feldern die Einträge mit dem größten Alltagsanteil: dass der Zeichensatz, der in MySQL „utf8" heißt, kein vollständiges Unicode ist und deshalb Emoji verschluckt; dass eine SQLite-Datenbank eben nicht immer nur eine Datei ist und wer die Begleitdatei zurücklässt, einen älteren Stand kopiert; dass ein Betriebssystem-Update die Sortierreihenfolge ändern und damit Datenbank-Indizes stillschweigend falsch machen kann, sodass Abfragen Zeilen nicht mehr finden, die es gibt – ohne jede Fehlermeldung; dass Java einen eigenen Vertrauensspeicher führt und ein im System installiertes Zertifikat dort schlicht nicht gilt; und dass ein grüner Build nichts über die Laufzeit sagt, wenn eine Bibliothek nur zum Übersetzen bereitsteht. Beim Recht drei Seiten am Gesetzeswortlaut statt an Ratgeberprosa: die Minderung bei dauerhaft zu langsamem Internet, die an einem zertifizierten Messverfahren hängt und nicht am Bauchgefühl; die Entschädigung bei Störungen, die ab dem Tag nach zwei Kalendertagen seit Eingang der Meldung läuft, nicht seit dem Ausfall; und was das Recht auf Datenmitnahme tatsächlich hergibt, nämlich weniger, als sein Name verspricht – es gilt nur für Daten, die man selbst bereitgestellt hat, nur bei zwei von sechs Rechtsgrundlagen und nur, soweit technisch machbar. Und ein Detail aus der Thread-Ecke, das zeigt, wie eine Quelle richtig gelesen wird: Die Herstellerdokumentation nennt für lokale Adressen einen Adressbereich, der der zuständigen Internetnorm widerspricht. Übernommen wurde weder das eine noch das andere, sondern das, was in beiden Fällen stimmt – wie die Adresse anfängt. Zuletzt die drei handgepflegten Register, die kein Wächter überwachen kann, weil bei ihnen nichts Falsches steht, sondern Vorhandenes fehlt: zwölf Begriffe im Glossar, elf Einträge im Faktencheck und zwei neue Symptom-Einstiege – einer für die Zertifikatswarnung, einer für die streikende Datenbank. Der zweite schließt eine Lücke, die mit dem Zuschnitt der Seite gewachsen ist: Die Symptomliste war für den Menschen vor einem Gerät gebaut. Inzwischen gibt es hier eine zweite Sorte Leser, die eine Fehlermeldung vor sich hat und nicht weiß, welcher der beteiligten Bausteine sie erzeugt.
13. August 2026
- Aufräumendieser Commit630 Fehler
443 Seiten verschwiegen, dass sie sich geändert hatten
Unter jedem Text steht, wann er zuletzt geändert wurde. Aus demselben Feld entsteht die Angabe, die Suchmaschinen als Aktualität lesen. Genau dieses Feld war still veraltet: Ein einziger Durchgang hatte 70 Altseiten inhaltlich korrigiert – darunter einen Ratschlag, der Speicherriegel beschädigt, eine falsch herum erklärte Farbmischung und eine Seite, deren gesamte Begründung physikalisch nicht stimmte – und alle 70 behaupteten danach weiterhin, zuletzt im Juli geändert worden zu sein. Der Text war neu, das Datum alt, und beim Lesen fällt so etwas niemandem auf. Über den ganzen Bestand betraf das 443 Seiten. Das Werkzeug dagegen gab es längst; es liest den Zeitpunkt aus der echten Versionsgeschichte, statt einfach das heutige Datum einzutragen. Es lief nur nie von allein, und an den Aufruf eines Werkzeugs muss man denken. Jetzt prüft der Bauvorgang selbst: Weicht das eingetragene Datum vom letzten Eingriff ab, bricht er ab. 575 Seiten tragen nun ihr echtes Änderungsdatum, 53 tragen weiterhin keines – die wurden seit ihrem Erscheinen wirklich nicht angefasst, und das gehört genauso zur Wahrheit. Zweitens die Typografie: Die Überschrift über dem Hauptteil schloss auf 494 von 630 Seiten mit einem geraden Anführungszeichen statt mit dem typografischen. Bemerkenswert daran ist, dass die Minderheit recht hatte – im Deutschen öffnet man unten und schließt oben. Drittens ein Rechenfehler, der sich als Ruckeln tarnt: Die Startseite sagt dem Browser vorab, wie hoch ein Bereich ungefähr wird, damit er beim Blättern nicht ständig nachrücken muss. Diese Schätzung stand fest auf einem Wert aus einer Zeit mit 396 Karten, während die größte Kategorie inzwischen über 150 trägt – der Browser musste also jedes Mal korrigieren, und genau das sollte die Schätzung verhindern. Die Seite rechnet den Wert jetzt selbst aus und wächst von allein mit. Und zuletzt eine Zahl, die niemand belegen konnte: In der Datenschutzerklärung stand, man werde hier nicht um Zustimmung zu „847 Partnern“ gebeten. Die Zahl war nie geprüft, nur gut erfunden – auf einer Seite, die von jeder anderen Aussage einen Beleg verlangt, ist das ein Eigentor.
- Inhalt
9fab7da630 Fehler35 neue Fehler, 16 Altseiten belegt – und drei Ratschläge, die schaden konnten
Sechs neue Gebiete: Datenrettung und Sicherungen, Deepfakes und KI-Betrug, Streaming und Medienwiedergabe, Energie- und Stromrecht, Präsentationen, Mac. Dazu Grundbegriffe, an denen im Alltag echte Entscheidungen scheitern – dass Zeichen nicht Bytes sind, dass Sortierung von der Sprache abhängt, dass eine Festplatte nicht kleiner ist als versprochen, sondern anders gezählt wird. Drei der vierzehn gefundenen Sachfehler konnten wirklich schaden. Der erste ließ den Leser das Netzteil anschließen und danach den 24-poligen Stromstecker nachdrücken, ohne dazwischen je das Netzkabel ziehen zu lassen. Der zweite warf zwei grundverschiedene BIOS-Rettungsverfahren zusammen: Das eine wird von einem eigenen Baustein ausgeführt und braucht tatsächlich nur Strom, das andere ist eine Routine im BIOS selbst und setzt einen laufenden Prozessor voraus. Wer ein Board der zweiten Art hat, hielt es nach dieser Seite für Elektroschrott, weil der Stick nichts tat. Der dritte versprach, die verschlüsselte Verbindung zu prüfen, und schickte in Wahrheit nur einen einfachen Netzwerk-Anruf los – ausgerechnet in dem Verdachtsfall, den die Seite selbst nennt, gelingt der regelmäßig, während jede gesicherte Verbindung umgebogen wird. Der Leser hätte daraus geschlossen, das Netz sei in Ordnung, und in die falsche Richtung weitergesucht. Aus dem Energierecht der folgenreichste Fund: Eine Photovoltaikanlage unter zweihundert Kilowatt, für die niemand aktiv etwas anderes bestimmt hat, gilt kraft Gesetzes als der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet – der Vergütungsanspruch verringert sich, so der Wortlaut, auf null. Man speist ein und bekommt nichts, ohne dass jemand einen Fehler gemacht hätte. Und aus der Deepfake-Ecke ein Widerspruch, der es verdient, dass beide Seiten nebeneinander stehen: Das Bundesamt empfiehlt, im Zweifel ein KI-Programm um Einschätzung zu bitten, während dessen Hersteller in der eigenen Dokumentation schreibt, das Programm könne nicht bestimmen, ob ein Bild künstlich erzeugt sei, und man solle sich darauf nicht verlassen. Bemerkenswert an diesem Durchgang war aber vor allem, was nicht geschrieben wurde: Vier der neun Bearbeiter haben dem Auftrag widersprochen und nachgewiesen, dass die vorgeschlagenen Themen längst dastehen – beim Mac acht von zehn, beim Streaming sechs von acht, bei der Datenrettung drei von neun. Sie haben stattdessen die echten Lücken gesucht. Zuletzt eine Korrektur an der eigenen Quellenliste: Dort stand, Kabellängen und Netzwerkschleifen seien mangels zugänglicher Normen nicht belegbar. Das war falsch geschlossen. Beides geht über einen Umweg, und der lag die ganze Zeit auf der Liste – die Internet-Normungsgremien beschreiben das Schleifenproblem im Klartext, weil eines ihrer Verfahren genau dort ansetzt, und das Bundesamt nimmt die Verkabelungsnorm ausdrücklich in Bezug. Die allgemeine Lehre daraus ist mehr wert als die beiden Fundstellen: Dass eine Norm selbst nicht zitierbar ist, heißt nicht, dass die Aussage unbelegbar wäre. Wer sie in Bezug nimmt, steht womöglich sehr wohl zur Verfügung. Diese Frage gehört künftig vor jedes „nicht belegbar“.
12. August 2026
- Inhalt
b573ccd595 Fehler41 neue Fehler, 46 Altseiten belegt – und ein Ventil, das es besser weiß
Sechs neue Gebiete, und eines davon fehlte bisher vollständig: der Notfall, in dem jemand Fremdes im eigenen Konto sitzt. Das ist der eine Fall, in dem die Reihenfolge über das Ergebnis entscheidet – und fast jeder fängt falsch an. Microsoft schreibt für eine der Angriffsarten wörtlich, dass ein Zurücksetzen des Kennworts als Gegenmaßnahme nicht wirksam sei, und dokumentiert ebenso, dass App-Kennwörter einen Passwortwechsel schlicht überleben. Wer nur das Passwort ändert, hält das Konto für gerettet, während der Zugriff weiterläuft: über eine eingerichtete Weiterleitung, ein noch gültiges Sitzungsmerkmal, eine erteilte Zustimmung für eine fremde Anwendung. Dazu Verbraucherrecht am Gesetzeswortlaut statt an Ratgeberprosa – Fake-Shop, Inkasso für etwas nie Bestelltes, Abo-Falle, Rufnummernmitnahme, Drittanbieter auf der Handyrechnung, jeder Paragraf einzeln gegen die amtliche Fassung gelesen. Dann Barrierefreiheit aus der Sicht derer, die vor dem Gerät sitzen: Alle bisherigen Seiten dazu richteten sich an Leute, die Webseiten bauen. Die stärkste der neuen ist die, an die niemand denkt – das Vorleseprogramm ist versehentlich an, sämtliche Gesten haben sich geändert, und das Gerät wirkt kaputt. Weiter fünf Seiten zu KI im Alltag, fünf zum Drucker (Scannen ins Netz und ins Postfach, der Windows-Schutzmodus, der Drittanbietertreiber deinstalliert) und vier zur Verschlüsselung. Beim Belegen des Altbestands kamen siebzehn weitere Sachfehler heraus, und der lehrreichste ist der vom Heizungsthermostat: Die Seite behauptete an vier Stellen, ein Ventil öffne bei höherem Sollwert überhaupt nicht weiter. Ein Thermostat ist aber ein Regler – die Matter-Spezifikation nennt die Heizanforderung wörtlich einen in Prozent ausgedrückten Wert aus einem PI-Regelkreis, also das Gegenteil einer festen Stellung. Der Rat der Seite bleibt richtig, er steht jetzt nur nicht mehr auf einer erfundenen Begründung. Praktisch folgenreicher sind drei andere: Eine Seite empfahl, die Kontakte von Speicherriegeln mit einem Radiergummi zu säubern – der trägt die dünne Vergoldung ab und hinterlässt Krümel im Steckplatz, er erzeugt also genau den Fehler, den er beheben soll. Eine andere riet, auf alten Fernsehern abzuwägen, ob man Sicherheitsaktualisierungen überhaupt einspielt, und pries drei Zeilen später „bekommt länger Updates" als Kaufargument. Und eine dritte erklärte in ihrer ersten Antwort das richtige Vorgehen zum Fehler: Das Monitorkabel gehöre an die Grafikkarte statt ans Mainboard – zwei Antworten weiter stand korrekt das Gegenteil. Damit ist der Selbstwiderspruch als Suchmuster nun weit über zwanzigmal bestätigt. Zwei Zahlenfehler noch: Windows startet die Wiederherstellungsumgebung nach zwei abgebrochenen Startversuchen, nicht nach drei, und die Umgebung ist nicht der abgesicherte Modus, sondern der Weg dorthin. Und fällt an einem Monitorkabel der rote Kanal aus, wird das Bild blaugrün, nicht grün – ein reiner Grünstich lässt sich durch keinen einzelnen fehlenden Kanal erzeugen. Zuletzt die Quellenlage: Die fünf KI-Seiten hingen ausnahmslos an einem einzigen Wiederverkäufer, weil auf der Positivliste kein einziger KI-Anbieter stand. Das ist jetzt behoben. Nicht aufgenommen wurde die Plattform, die auf Abrufe ohne Browser mit einer Fehlermeldung antwortet – was man nicht gegenlesen kann, wird hier nicht zitiert. Ebenso wenig aufgenommen: die Verbraucherzentralen. Sie beraten, sie setzen kein Recht und normen keine Technik; ihre Seiten sind Sekundärliteratur. Dass selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik für solche Fragen dorthin nur verweist, statt selbst etwas zu behaupten, ist genau der Grund. Ein Verweis ist kein Beleg.
- SEO
b573ccd595 FehlerTausend Sammelseiten, die nichts sammelten
Ein Schlagwort bekam bisher immer eine eigene Seite – auch dann, wenn genau ein Fehler es trug. Von 1545 Schlagworten war das bei 1055 der Fall. Wer auf so ein Schlagwort klickte, landete auf einer Seite mit einer einzigen Karte: der Seite, von der er gerade gekommen war. Für den Leser eine Sackgasse, für eine Suchmaschine eine Beinahe-Dublette der Fehlerseite. Tausend davon in der Sitemap sind kein Reichweitengewinn, sondern Ballast, der das Urteil über die ganze Domain drückt. Ab jetzt entsteht eine Schlagwortseite erst ab zwei zugehörigen Fehlern – der kleinsten Zahl, bei der eine Sammelseite überhaupt sammelt. Schlagworte darunter bleiben als Einordnung sichtbar, aber unverlinkt, denn ein Link auf eine nicht erzeugte Seite wäre ein toter Link. Drei Stellen erzeugen solche Links – die Chips auf der Fehlerseite, das Verzeichnis und die Seitenerzeugung selbst –, und sie fragen jetzt alle dieselbe Funktion; liefen sie auseinander, entstünden genau die Fehlseiten, die das hier verhindern soll. Ein neuer Wächter bricht den Build ab, falls doch eine zu dünne Seite entstehen würde. Nebenbei fiel eine zweite Unsauberkeit auf: Das Verzeichnis zählte nach Schreibweise statt nach Adresse. „SFC“ und „sfc“ standen als zwei Einträge mit getrennter Zählung nebeneinander und verwiesen beide auf dieselbe Seite – zwölf solcher Paare gab es. Jetzt zählt die Adresse, und als Anzeigename gewinnt die häufigste Schreibweise. Und die Beschreibung jeder Schlagwortseite öffnete mit einem typografischen Anführungszeichen und schloss mit einem geraden; das stand so in den Suchergebnissen.
11. August 2026
- Inhalt
47bf772554 Fehler17 neue Fehler, 50 Altseiten belegt – und die Mythenliste verdreifacht
Vier neue Gebiete: Spielen am Rechner, Datenschutz in der Praxis, Familie und Jugendschutz, und ein deutlich ausgebauter Druckerbereich – der hatte hier eine eigene Schweregradstufe und trotzdem zu wenige Seiten. Achtundzwanzig verbreitete Behauptungen sind dabei am Hersteller- oder Gesetzestext gescheitert. Die praktisch folgenreichste: Ein schwarzes Rechteck über einem Absatz schwärzt ihn nicht. Es ist ein Aufkleber auf lesbarem Text, und der Text darunter lässt sich in Sekunden wieder herausholen – wer so ein Dokument weitergibt, gibt alles weiter. Die zweite kommt aus dem Spielebereich: Wenn der Anzeigetreiber neu startet, empfiehlt jedes Forum, die Zeitgrenze in der Registrierung hochzusetzen. Der Hersteller schreibt dazu wörtlich, dass Endanwender diese Einstellungen nicht anfassen sollen. Und aus dem Familienbereich die schönste Widerlegung, weil sie so einfach zu prüfen war: Auf die verbreitete Behauptung, im Bundesdatenschutzgesetz stehe eine Altersgrenze von sechzehn Jahren, genügt ein Blick in den Volltext – das Wort für Minderjährige kommt dort kein einziges Mal vor. Beim Belegen des Altbestands kamen zwanzig weitere Sachfehler heraus. Der schwerste betraf eine Seite, deren gesamte These falsch war: Sie behauptete, Magnete beschädigten die Kamera eines Telefons dauerhaft und unwiderruflich, und war deshalb als systemzerstörend eingestuft. Der Hersteller dokumentiert das Gegenteil – die Störung ist vorübergehend, die Kamera nimmt weiter auf, nur ohne Stabilisierung. Die Einstufung ist entsprechend gesenkt worden, weil sie auf genau der widerlegten Behauptung ruhte; der eine wirklich belegte Dauerschaden, nämlich starke Dauervibration wie an einer Motorradhalterung, steht jetzt als eigener Schritt da. Drei weitere Seiten empfahlen Druckluft oder Wärme zum Trocknen eines nassen Geräts – der Hersteller verbietet beides ausdrücklich. Eine Seite behauptete, ein Router-Neustart lösche auch die Tabelle der vergebenen Adressen; der Standard sagt zweimal wörtlich das Gegenteil, denn diese Zuordnungen liegen absichtlich in dauerhaftem Speicher. Und fünf weitere Seiten widersprachen sich selbst – der Schritt sagte das eine, die Fragen darunter das andere. Damit ist dieses Muster zehnmal bestätigt und der mit Abstand ergiebigste Suchansatz. Zuletzt die Mythenliste: Die rund fünfzig Falschbehauptungen, die in den letzten Tagen widerlegt wurden, standen bisher nur verstreut in den einzelnen Fehlerseiten. Jetzt stehen sie dort, wo Menschen nach genau diesen Irrtümern suchen – die Liste wächst von vierundzwanzig auf siebenundfünfzig Einträge, jeder mit Pflichtverweis auf die belegte Seite. Ein Eintrag dabei hat eine Vorgeschichte, die zum Thema passt: Der Irrtum über den Kamerazugriff wurde zunächst abgelehnt, weil die verlinkte Seite ihn eher stützte als widerlegte. Die Korrektur vom Vortag stand nämlich nur im Titel der Quellenangabe – nicht im Text, den ein Leser liest. Erst nachdem die Seite die Unterscheidung wirklich erklärt, durfte der Mythos dorthin.
- Featuredieser Commit537 Fehler
Die Tür wird breiter: acht benannte Einstiege statt einer Reihe gleicher Pillen
Ein Hinweis von außen, und er saß: Das Quellenregister sei von der Startseite aus kaum zu finden. Beim Nachsehen war es schlimmer als gemeldet — die Seite war von dort ausschließlich über den Fuß erreichbar, also hinter allen Fehlerkarten, und in der Navigation am Kopf kam sie überhaupt nicht vor. Dasselbe galt für den Einstieg über das Symptom, und ausgerechnet der ist der einzige, der ganz ohne Vorwissen funktioniert: Wer den Fehler benennen könnte, würde die Suche benutzen. Eine Enzyklopädie hat ihr Auffindbarkeitsproblem selten im Inhalt und fast immer in der Tür. Es gibt viele richtige Wege hinein, je nachdem, was jemand schon weiß — der eine hat den Fehlercode, der andere sieht nur einen schwarzen Bildschirm, der dritte will zuerst wissen, ob man dem hier überhaupt trauen kann. Vorher standen diese Wege als Reihe gleich aussehender Textpillen im Kopf der Startseite, ununterscheidbar zwischen einem Dutzend anderer. Jetzt stehen sie direkt unter der Suche als acht benannte Einstiege, jeder mit seiner gerechneten Zahl und einem Satz, wann man ihn nimmt: nach Symptom, nach Fehlercode, alphabetisch, nach Frage, die Belege, die Begriffe, die Mythen, nach Schlagwort. Wer in der Suche nichts eintippen kann, weil er das Problem nicht in Worte fassen kann, findet genau darunter den passenden Weg. Die Navigation am Kopf ist entsprechend neu geordnet — Symptome zuerst, die Belege neu aufgenommen —, und was auf schmalen Bildschirmen wegfällt, fällt jetzt von hinten weg statt von vorn.
- Inhalt
9fbf6a9537 Fehler15 neue Fehler, 26 Altseiten belegt – und der teuerste Rechtsirrtum des Landes
Vier neue Gebiete. Erstens Reparieren und Verbraucherrechte, und dabei sind elf verbreitete Behauptungen am Gesetzestext gescheitert. Die folgenreichste kennt fast jeder falsch: dass sich nach sechs Monaten die Beweislast umkehre. Das Gesetz sagt ein Jahr. Die sechs Monate stehen im nächsten Satz und gelten ausschließlich für den Kauf lebender Tiere. Ebenso falsch: die verbreitete Rede von zwei Jahren Garantie — das ist eine Verjährungsfrist, eine Garantie ist etwas Freiwilliges obendrauf. Anspruchsgegner ist der Verkäufer, nicht der Hersteller. Und Reparierbarkeit ist kein politischer Wunsch, sondern steht wörtlich als Beschaffenheitsmerkmal im Gesetz, gleichrangig neben Haltbarkeit und Sicherheit. Zweitens Barrierefreiheit als praktisches Problem statt als Pflicht: das Vorleseprogramm, das Bilder überspringt, die Tastaturfalle, der unlesbare Kontrast, der Zoom, der die Seite zerlegt. Die Kontrast-Seite zeigt dabei am eigenen Wächter dieses Projekts, wie man die Regel durchsetzt — samt der Rechnung, warum siebzig Prozent Deckkraft aus einem satten Kontrast einen unzureichenden machen. Drittens Homeoffice: das Mikrofon, das eine andere Anwendung exklusiv belegt hat, Echo und Rückkopplung, der Rechner, der mitten in der Besprechung einschläft, und die Fernsitzung, die nach festem Takt abbricht. Viertens der Drucker, der hier eine eigene Schweregradstufe hat und ausgerechnet am schlechtesten belegt war. Dazu 26 belegte Altseiten und dreizehn dabei gefundene Sachfehler. Der schlimmste bot unter einer Überschrift für zwei Betriebssysteme einen Befehl an, den es auf einem davon gar nicht gibt — er kann dort nie funktioniert haben. Der zweitschlimmste empfahl, die automatischen Aktualisierungen eines Geräts abzuschalten, das am Netz hängt. Zwei Seiten widersprachen sich wieder einmal selbst, eine nannte eine frei erfundene Prozentzahl, und eine verwechselte zwei Bauteile so, dass der Leser das falsche gekauft hätte. Bemerkenswert: Die Frage, ob wirklich immer nur ein Programm auf die Kamera zugreifen kann, haben zwei Bearbeiter unabhängig voneinander geklärt und sind mit denselben Belegen zum selben Ergebnis gekommen — nur eines steuert, weitere dürfen mitlesen. Ehrlich auszuweisen bleibt: Bei Hardware und Smart Home ließ sich der größere Teil nicht belegen. Wärmeleitpaste, Spulenfiepen, Bewegungsmelder, Thermostatmechanik — dafür existiert auf der Positivliste keine Quelle, und jeder dieser Fälle steht einzeln begründet da.
- Fix
9fbf6a9537 FehlerDer Drucker-Durchgang: fünf Altseiten belegt, drei neue Seiten, sieben Fehler korrigiert
Drucker sind hier ein eigener Schweregrad, und der Bereich war ausgerechnet der dünnste und am schlechtesten belegte. Fünf der acht Altseiten führten keine einzige Quelle; jetzt führen alle acht eine. Und wie in den Durchgängen davor war das Belegen nur das Werkzeug: Sieben falsche oder fahrlässige Aussagen kamen dabei heraus. Die schwerwiegendste war eine Anleitung, die unter der Überschrift „Linux/macOS" einen systemd-Befehl anbot – macOS hat kein systemd, der Befehl kann dort nie funktioniert haben. Die zweite war ein Ratschlag mit Sicherheitsfolgen: Die Seite zur nicht erkannten Tintenpatrone empfahl, automatische Firmware-Updates am Drucker abzuschalten, weil sie „selten Vorteile für den Nutzer" brächten. Ein Netzwerkdrucker ist ein internetfähiges Gerät; das BSI hält für alle digitalen Geräte fest, dass wirksamer Schutz einen aktuellen Stand voraussetzt. Der Ärger über Patronensperren ist real, rechtfertigt aber keinen pauschalen Update-Verzicht – die Seite sagt jetzt beides. Dazu eine frei erfundene Prozentangabe („in 90 % der Fälle"), ein Text, der sich selbst widersprach (Schritt eins riet zum Neustart, der Fließtext erklärte kategorisch, ein Neustart helfe nicht), ein Tippfehler mitten in der Erklärung, ein „für immer", das eine DHCP-Reservierung nicht leisten kann, und eine Schrittüberschrift, die ASCII-Anführungszeichen in einen YAML-Wert schmuggelte. Belegt wird jetzt gegen die Handbuchseiten des Drucksystems (lp, lpstat, lpoptions, lpadmin, lpinfo, cancel, escputil), gegen RFC 8011 für die Zustandsgründe, die ein Drucker über sich selbst meldet, gegen RFC 2131 für die befristete Adressleihe und gegen Microsoft und Apple für den Rest. Drei Seiten sind neu. Der Druckauftrag, der spurlos verschwindet – und dessen Verschwinden laut Microsoft-Dokumentation exakt so aussieht wie Erfolg, weil die Dateien im Spool-Ordner beim Drucken planmäßig gelöscht werden. Der Duplexdruck mit kopfstehender Rückseite, wo Microsoft die Wendekanten geometrisch definiert und CUPS in einem Halbsatz verrät, wofür man sie braucht: lange Kante für Hochformat, kurze für Querformat. Und der Linux-Drucker, den der Druckdienst nicht kennt – wobei die Handbuchseite des Treiberwerkzeugs inzwischen selbst den Zusatz „deprecated" trägt und die Suche nach dem Treiberpaket damit der eigentliche Fehler ist. Nicht belegbar blieb genau ein Punkt, und er steht als solcher da: dass Hersteller per Firmware gezielt Fremdpatronen aussperren, ist auf keiner zugelassenen Domain dokumentiert. Belegt ist nur die Bauart – dass allein das Gerät über die Patrone urteilt und der Rechner das ungeprüft übernimmt.
10. August 2026
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b14a178522 Fehler24 neue Fehler – aus der Computer-Enzyklopädie wird eine für Alltagstechnik
Der größte thematische Sprung, den dieses Projekt je gemacht hat. Bisher ging es um Computerfehler; jetzt geht es um Alltagsprobleme mit Technik, einschließlich ihrer rechtlichen Seite. Sechs Gebiete, die vorher überhaupt nicht vorkamen. Unterwegs: die Verbindung zum Auto, das gedeckelte Datenvolumen im europäischen Ausland, der Fahrmodus, der Mitteilungen verschluckt – und der Notruf ohne Karte im Telefon. Letzterer widerlegt einen Glauben, den fast jeder hat: In Deutschland funktioniert das nicht. Die Verordnung sagt wörtlich, dass Notrufverbindungen von Mobiltelefonen ohne Mobilfunkkarte nicht zulässig sind. Wer sich im Ernstfall darauf verlässt, steht ohne Verbindung da. Energie im eigenen Haus: die Regelung, nach der Ladepunkte und Wärmepumpen im Gegenzug für geringere Netzentgelte vorübergehend heruntergeregelt werden dürfen, die Anmeldung beim Netzbetreiber, der digitale Zähler und das Steckersolargerät. Allein hier sind vierzehn verbreitete Behauptungen widerlegt worden, jede am Gesetzestext: Der Netzbetreiber darf nicht abschalten, sondern nur bis zu einer festgelegten Mindestleistung herunterregeln. Die Schwelle für die Zustimmungspflicht ist eine Scheinleistung, keine Wirkleistung – die vielzitierte Zahl ist die falsche. Die Mitteilungspflicht selbst hat gar keine Untergrenze. Haushaltsstrom und Einspeisung sind vom Herunterregeln nicht betroffen, eigener Solarstrom wird nicht angerechnet. Und beim Steckersolargerät werden regelmäßig zwei verschiedene Grenzen verwechselt, eine für die Module und eine für den Wechselrichter. Geld und Ämter: die Freigabe-App nach dem Gerätewechsel, die Frage nach zwei Apps auf einem Telefon, die Ausweisfunktion und die Portale der Verwaltung. Auch hier sechs Widerlegungen, darunter die häufigste überhaupt – zwei Apps auf einem Gerät sind nicht verboten. Die europäische Verordnung regelt genau diesen Fall und verlangt zusätzliche Schutzmaßnahmen statt eines Verbots; die Auflagen treffen die Bank, nicht den Kunden. Und die Ausweisfunktion muss niemand freischalten lassen: Sie ist von Amts wegen aktiv, es fehlt nur die Nummer aus dem Brief. Dazu Bild und Ton (schwarzes Bild bei laufendem Ton, geringe Auflösung im Browser, Untertitel), Dateien in der Wolke (Konfliktkopien, Platzhalter, Umlaute in Archiven, verbotene Zeichen) und Geräte am Handgelenk. Zwei Dinge zur Machart: Die Seiten zum Kopierschutz weisen ausdrücklich aus, wo die Belegbarkeit endet, weil die zuständige Organisation nicht auf der Positivliste steht – lieber eine erklärte Lücke als eine unbelegte Behauptung. Und alle Befehle der Archiv-Seite wurden an einem eigens dafür gebauten alten Archiv ausgeführt, statt sie zu glauben. Schließlich tragen die fünfzehn Seiten mit Gesetzesbezug jetzt ein gemeinsames Schlagwort, das einen Einstieg über alle Rechtsthemen eröffnet, ohne am Kategorien-Schema zu rühren.
- Fix
86a94bf498 FehlerZweiter Durchgang: 97 Altseiten belegt, 20 weitere Fehler gefunden, 9 Seiten neu
Die Belegquote steigt von 44 auf 64 Prozent — 320 von 498 Einträgen führen jetzt eine Primärquelle. Und wieder bestätigt sich, wofür das eigentlich gemacht wird: 20 weitere falsche Aussagen kamen dabei heraus. Die lehrreichste betrifft einen Befehl, der einen Pfad nannte, den es nicht gibt. Der Ordner mit den Programmen heißt im Dateisystem anders, als der Finder ihn anzeigt — die deutsche Beschriftung ist eine Übersetzung, kein Verzeichnisname. Wer den Befehl abtippte, bekam eine Fehlermeldung; und zwar genau die Leser, für die die Seite geschrieben ist. Zweitens war die Übersetzung von Programmen auf Rechnern mit anderer Prozessorarchitektur schlicht falsch herum beschrieben. Drittens behauptete eine Seite, das Startmenü gehöre zum selben Programm wie die Taskleiste — es läuft seit Jahren eigenständig — und riet im selben Atemzug dazu, einen Befehl mit erhöhten Rechten auszuführen, wovor der Hersteller an genau dieser Stelle ausdrücklich warnt. Viertens empfahl eine Sicherungsanleitung, einzelne Anwendungen aus der Sicherung zu nehmen, das spare Platz ohne Verlust — tatsächlich löscht der Anbieter dabei auch die bereits gesicherten Daten dieser Anwendung. Dazu kamen erfundene Menüpunkte, veraltete Pfade, erfundene Prozentangaben und mehrere Fälle, in denen eine Seite sich selbst widersprach: Der Schritt sagte das eine, die Fragen darunter das andere. Drei Lücken des ersten Durchgangs sind geschlossen, weil die Positivliste gewachsen ist: Java, node, npm und Maven sind jetzt belegbar; die Rollen im Zigbee-Funknetz — wer weiterleitet und wer nicht — stehen im Klartext in der frei zugänglichen Spezifikation, während die Fragenseite des Gremiums sie nicht hergab; und die Zahl der erlaubten Fehlversuche bei PIN und PUK ist jetzt wörtlich aus der Spezifikation belegt statt behauptet. Neun Seiten sind neu. Drei zum deutschen Digitalrecht, und dabei wurden gleich drei verbreitete Behauptungen widerlegt: Die bekannten Formatnamen für elektronische Rechnungen stehen nirgends im Gesetz, die Barrierefreiheitsrichtlinien werden im deutschen Gesetz nicht genannt (die Verordnung übernimmt nur ihre vier Grundsätze wörtlich, ohne die Quelle zu nennen), und die vielzitierte Ausnahme für Kleinstunternehmen gilt nur für Dienstleistungen, nicht für Produkte. Drei zur Sicherheit rund um KI, darunter eine Seite darüber, warum eine KI-Antwort kein Beleg ist — was auf dieser Website nicht ohne Ironie ist, aber genau deshalb hierhergehört. Und drei zu Browsern. Ein viertes Thema wurde verworfen, weil eine bestehende Seite es bereits abdeckte; ein fünftes, weil sich die zugrundeliegenden Fristen zum Jahreswechsel geändert haben und ein halb geprüfter Eintrag über Fristen schlimmer wäre als keiner.
- Fix
d284332489 Fehler130 Altseiten belegt – und dabei 24 falsche Aussagen gefunden
Der erste große Durchgang durch den Altbestand. Die Belegquote steigt von 87 auf 217 der inzwischen 489 Einträge, von 18 auf 44 Prozent. Das Belegen war dabei nie das Ziel, sondern das Werkzeug: Wer eine Aussage neben die Primärquelle legt, findet die Stellen, an denen sie nie gestimmt hat. Es waren vierundzwanzig. Die schwerwiegendste betraf ausgerechnet einen Sicherheitsratschlag: Die Seite zum Zugangstoken für Git empfahl einen Helfer mit dem Wort „sicher" – dessen eigene Dokumentation sagt wörtlich, er lege das Geheimnis unverschlüsselt auf der Platte ab, geschützt nur durch Dateirechte. Die Fragen weiter unten auf derselben Seite warnten sogar vor genau dem Klartext, den der Schritt darüber empfahl. Zweitens ein Befehl, der nie funktioniert haben kann: Die Anleitung zur Reparatur des Windows-Komponentenspeichers nannte einen Quellpfad ohne das Präfix, das Microsoft zwingend verlangt – wer ihn eintippte, bekam exakt den Fehler zurück, den er beheben wollte. Drittens eine Begründung, die frei erfunden war: Die Seite zu Gerätefreigaben über Netzgrenzen erklärte jahrelang, die Pakete trügen eine Lebenszeit von eins und stürben deshalb am ersten Router. Der Standard schreibt 255 vor, und zwar ausdrücklich als Prüfmerkmal dafür, dass ein Paket aus dem lokalen Netz stammt. Der echte Grund ist die Zieladresse, die per Definition nicht weitergeleitet wird. Wer im Router nach einer Einstellung für diese Lebenszeit suchte, suchte nach etwas, das es nicht gibt. Dazu kamen: ein Rat zum Zurücksetzen eines Smart-Home-Geräts, der dessen bestehende Kopplung zerstört hätte, obwohl der Standard das gemeinsame Verwalten ausdrücklich vorsieht; ein Windows-Befehl mit einem Schalter, den es nicht gibt und der nur in Foren kursiert; eine verdrehte Regel beim Dateiversand zwischen Telefonen (nicht der Empfänger muss im eigenen Adressbuch stehen, sondern man selbst in seinem); eine Empfehlung zur Gesichtserkennung, von der der Hersteller ausdrücklich abrät, weil sie die Fehlerkennungsrate verdoppelt; zwei falsch erklärte Bluescreen-Ursachen; die Behauptung, ein fehlgeschlagener Rechteaufruf benachrichtige niemanden, obwohl die Konfiguration das von Haus aus tut; und ein halbes Dutzend erfundener oder veralteter Menüpfade auf Handy-Seiten. Ebenfalls neu, aber unspektakulär: drei zusätzliche Fehlerseiten. Und eine Liste dessen, was bewusst unbelegt bleibt – Java, npm, Maven, die Kabellängennorm, Zigbee-Mesh-Rollen, Netzteile, Lüfter, Displays. Für all das gibt es auf der Positivliste keine Quelle. Das ist kein Versäumnis, sondern ihre Grenze, und sie steht jetzt im Quelltext, damit sie nicht bei jedem Durchgang neu entdeckt werden muss.
09. August 2026
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cfd1ae7486 Fehler12 weitere Fehler – Kubernetes, E-Mail-Zustellung, Datenbanken, Mac
Der zweite Block des Tages, wieder jeder Eintrag mit Beleg. Drei Seiten zu Kubernetes, wozu hier bisher nichts stand, obwohl daran gerade jede zweite Firma hängt: die Neustartschleife, bei der das kubelet zwischen den Versuchen immer länger wartet – zehn Sekunden, zwanzig, vierzig, gedeckelt bei fünf Minuten, zurückgesetzt nach zehn Minuten fehlerfreiem Lauf; alle Zahlen wörtlich aus der Dokumentation, nicht aus dem Gefühl. Dazu der Grund, warum die Protokolle dabei leer aussehen: Man liest den laufenden Versuch, gebraucht wird der vorherige. Zweitens das Abbild, das sich nicht holen lässt, samt der Frage, was Kubernetes beim Namen stillschweigend ergänzt. Drittens der Container, den der Kern wegen seines eigenen Speicherlimits beendet – scharf abgegrenzt gegen die schon vorhandene Seite zum Speichernotstand des ganzen Systems: Hier reißt ein einzelner Container sein Limit bei kerngesundem Rechner, dort geht dem ganzen Rechner der Speicher aus und die Wahl des Opfers ist eine Rechenaufgabe. Drei Seiten zur E-Mail-Zustellung, belegt gegen die Standardtexte statt gegen Ratgeberseiten: warum die Absenderprüfung bei Weiterleitungen zwangsläufig bricht, weil geprüft wird, was auf dem Briefumschlag steht und nicht, was im Brief sichtbar ist; warum eine Mailingliste mit ihrer angehängten Fußzeile die Signatur zerstört; und was passiert, wenn jemand die Richtlinie der Domain verschärft, ohne alle Versandwege zu kennen – dann verschwinden Mails, und zwar genau so, wie es dann angeordnet wurde. Drei Seiten zu Datenbanken: die zu große Paketgröße beim Einspielen eines Abzugs, mit den Voreinstellungen ausdrücklich für eine benannte Version, weil sich genau solche Werte zwischen Fassungen ändern; Tabellennamen, die ihre Empfindlichkeit für Groß- und Kleinschreibung vom darunterliegenden Dateisystem erben, weshalb der Code lokal läuft und auf dem Server stirbt; und die beschädigte SQLite-Datei auf einem Netzlaufwerk, samt dem Rettungsweg, der auch aus einer angeschlagenen Datei noch herausholt, was zu retten ist. Und drei Mac-Seiten: FileVault und der Wiederherstellungsschlüssel – vierundzwanzig Zeichen, und wer ihn zusammen mit dem Kennwort verliert, kommt an die Daten nicht mehr heran. Das steht so bei Apple, und es wird hier weder dramatisiert noch beschönigt. Dazu der Systemintegritätsschutz, der auch den Administrator ausbremst, und die blockierte Systemerweiterung, die eine Freigabe und einen Neustart braucht. Erstmals als Quelle benutzt wurden kubernetes.io, die MySQL- und die SQLite-Dokumentation. Zwei weitere neu zugelassene Domains wurden geprüft und bewusst NICHT als Beleg gesetzt: Das Zertifikatsthema ist im Bestand bereits dreifach besetzt, und die naheliegende Seite belegt den fraglichen Punkt gar nicht. Eine zugelassene Quelle ist eben noch kein Grund, sie zu benutzen.
- Feature
2b807e5474 FehlerDas Quellenregister – und eine Allowlist, die endlich das halbe Themenfeld zulässt
Seit dem 1. August braucht jeder neue Eintrag einen Beleg. Nur: Nachsehen ließ sich das nirgends, ohne 400 Seiten einzeln zu öffnen. Die neue Seite /quellen zeigt jetzt jeden Beleg, nach Betreiber gruppiert, mit den Fehlerseiten, die daran hängen – und mit der unbequemen Zahl ganz oben, wie viele Einträge noch keine Quelle führen. Sie hat drei eigene Wächter: Der Build bricht ab, wenn ein Eintrag ab dem Stichtag ohne Quelle dasteht, wenn eine Quelle von einer nicht zugelassenen Domain kommt, oder wenn es überhaupt keinen Beleg gäbe. Der erste ist der wichtigste, denn ohne ihn würde ausgerechnet die Belegseite eine Vollständigkeit ausweisen, die es nicht gibt. Der zweite Teil war die eigentliche Arbeit: Die Allowlist der Primärquellen kannte 18 Domains – und war damit das Nadelöhr des ganzen Projekts. Für Hardware, Smart Home, Handys und alles rund um KI stand schlicht keine zugelassene Quelle zur Verfügung; diese Themen waren nicht schwer zu belegen, sie waren unbelegbar. Jetzt sind es 35, jede Aufnahme im Quelltext begründet: die Normungsgremien, gegen die die Hersteller selbst bauen (USB-IF, Bluetooth SIG, Wi-Fi Alliance, die Connectivity Standards Alliance hinter Matter und Thread, JEDEC, W3C, Unicode, NIST), dazu EUR-Lex für EU-Recht, Apples Entwicklerdokumentation sowie die Dokumentation von NVIDIA und PyTorch. Mitgeschrieben ist außerdem, welche dieser Quellen sich überhaupt abrufen lässt: usb.org und jedec.org sperren automatisierte Zugriffe aus, die PDF-Dokumente der Wi-Fi Alliance liegen hinter einer Anmeldung, Apples Entwicklerseiten liefern nur den Titel und laden ihren Text per JavaScript nach. Das ist keine Nebensache – wer es nicht weiß, verlinkt am Ende auf Verdacht. Und noch etwas wurde dabei korrigiert: Die Begründung, mit der Apples Entwicklerdokumentation aufgenommen wurde, war genau falsch herum. Sie behauptete, die Support-Handbücher seien nicht zitierbar. Sie sind es sehr wohl, und die Entwicklerseiten sind es nicht. Der Kommentar wurde richtiggestellt statt poliert.
- Inhalt
bd4ae1a474 Fehler33 neue Fehler – und zum ersten Mal trägt jeder einzelne einen Beleg
Der größte Block, den dieses Projekt je bekommen hat, und der erste, bei dem die Belegpflicht wirklich greift: Kein einziger dieser 33 Einträge steht ohne Primärquelle da. Vier Themengebiete hatte die Seite bisher überhaupt nicht. Erstens KI und das Rechnen auf Grafikkarten: warum der Grafikspeicher nicht nur die Gewichte hält, sondern auch Zwischenergebnisse und den Zustand des Optimierers; warum das Überwachungswerkzeug von NVIDIA Speicher als belegt anzeigt, den PyTorchs Zwischenspeicher längst wieder freigegeben hat; Tensoren, die auf verschiedenen Geräten liegen; und die Karte, die im Rechner steckt und trotzdem nicht erkannt wird. Die einzige Zahlenaussage dort ist eine Rechnung aus dem Zahlenformat – Bytes je Parameter –, keine abgeschriebene Tabelle. Zweitens die Informatik-Grundlagen, also die Fälle, in denen der Computer recht hat und die Erwartung falsch war: dass 0.1 plus 0.2 nicht 0.3 ergibt, weil ein Zehntel im Binärsystem eine unendliche Periode ist; dass zwei Namen gleich aussehen und für den Vergleich trotzdem verschieden sind, weil der eine zerlegt und der andere zusammengesetzt gespeichert wurde; und dass Base64 keine Verschlüsselung ist – der Standardtext sagt wörtlich, es verberge Information optisch, biete aber keinerlei Vertraulichkeit. Drittens IT-Sicherheit, belegt gegen das BSI, gegen NIST und gegen die WebAuthn-Spezifikation statt gegen Ratgebertexte: woran man Phishing heute wirklich festmacht, warum der Code per SMS der schwächste zweite Faktor ist, und was Passkeys strukturell anders machen. Viertens macOS im Büroalltag: die Bildschirmfreigabe, die schwarz bleibt, bis die Berechtigung erteilt und die App neu gestartet wurde; die Intel-App ohne Rosetta; die unbekannten Hintergrundobjekte in der Anmeldung. Dazu Git mit dem Reflog nach einem verlorenen Zurücksetzen und der Ignorierdatei, die bei bereits verfolgten Dateien nichts ausrichtet, rsync und sein folgenschwerer Schrägstrich, ein Journal ohne Speicherverzeichnis, sudo mit seinem Zeitfenster, ein Dateisystem, das sich nicht aushängen lässt, zwei Python-Ausnahmen, der Docker-Zwischenspeicher, der bei falscher Reihenfolge nie greift, der Statuscode 431, wechselnde IPv6-Adressen, drei Android-Themen, das Namenschaos bei USB, Bluetooth-Reichweiten, WLAN-Generationen sowie Matter und Thread. Und einmal deutsches Recht: der Anbieter, der die Zugangsdaten für den eigenen Router nicht herausgibt. Belegt ist das mit Paragraf 73 Absatz 3 des Telekommunikationsgesetzes – nicht mit Paragraf 71, wie beim Planen dieses Blocks angenommen. Nachgeschlagen, festgestellt, dass jener etwas völlig anderes regelt, korrigiert. Auch eine Paragrafennummer ist eine Behauptung. Mehrere geplante Themen wurden gestrichen, weil sich ihre Quelle nicht lesen ließ oder eine Dublette gedroht hätte. Das ist kein Versäumnis, sondern die Regel: lieber ein Thema tauschen als einen ungelesenen Link setzen.
26. Juli 2026
- Inhaltdieser Commit441 Fehler
9 Fehler quer durch die Werkstatt – Windows, Linux-Boot, Hardware
Diesmal die klassische Werkstatt-Mischung. Von Windows: der Bluescreen DPC_WATCHDOG_VIOLATION (Stopcode 0x133), bei dem ein Wachhund einen Treiber erwischt, der zu lange nicht zurückkam – meist ein alter SATA-Treiber; die Aktivierung, die mit 0xC004F074 scheitert, weil im Firmennetz kein KMS-Server erreicht wurde, nicht weil der Schlüssel falsch ist; und die Update-Meldung „Änderungen werden rückgängig gemacht", hinter der fast immer zu wenig Platz, ein sperriger Treiber oder eine verkorkste Update-Komponente steckt. Von Linux beim Booten und beim Ton: PipeWire, das stumm bleibt, weil das falsche Ausgabegerät als Standard läuft oder ein Kanal gemutet ist; der Boot, der 90 Sekunden an „A start job is running" klebt, weil eine fstab-Zeile auf ein Laufwerk wartet, das nicht da ist – nofail und ein Gerätetimeout lösen das; und GRUB, das gar kein Menü mehr zeigt, weil es auf versteckt und Timeout null steht. Und drei Hardware-Fälle, die man nicht ergoogelt, sondern anfasst: der zweite Monitor, dessen Kabel im Mainboard statt in der Grafikkarte steckt; der 144-Hz-Bildschirm, der mit 60 läuft, weil die Bildwiederholrate nie umgestellt wurde; und der PC, der auf den Knopf gar nicht reagiert – Netzschalter, Steckerleiste, Frontpanel-Kabel. Vier der neun tragen einen Beleg: die beiden Windows-Fälle die passenden Microsoft-Learn-Seiten, der Boot-Timeout die systemd-man-pages auf man7.org, das GRUB-Menü die Ubuntu-Community-Doku. Fünf tragen keinen – reine Hardware hat keine Herstellerquelle auf der Allowlist, und das Arch-Wiki, das für PipeWire gepasst hätte, war wieder hinter der Bot-Sperre. Kein Beleg auf Verdacht.
- Inhaltdieser Commit432 Fehler
9 Fehler aus der Fedora-KDE-Ecke – zwei belegt, sieben ohne, und beide Male ehrlich
Diesmal gezielt dorthin, wo Fedora mit KDE Plasma steht. Aus dem Paketsystem: dnf, das „Failed to download metadata for repository" meldet, weil der Spiegel tot oder der Cache alt ist; die fehlende RPM-Fusion-Einrichtung, an der sich das erste gesuchte Codec-Paket in „No match for argument" auflöst; und der „GPG check FAILED", der nach einem Versionssprung meist nur ein alter Schlüssel ist, kein Angriff. Aus dem Unterbau: SELinux, das einen Dienst mit einem AVC-Denial stoppt – und der einzige Eintrag, der ausdrücklich sagt, dass „setenforce 0" die Diagnose ist und nicht die Lösung, weil man damit den Schutz abschaltet, statt den Kontext zu reparieren; das „Permission denied" nach dem Verschieben von Dateien, das an genau diesem falschen Kontext liegt und mit restorecon verschwindet; und der NVIDIA-Treiber aus akmod, der nach einem zu schnellen Neustart fehlt, weil das Modul noch gar nicht fertig gebaut war. Und vom Desktop: das verschwundene Panel, das ein Neustart von plasmashell zurückholt – unter Plasma 6 mit kquitapp6 und kstart, nicht mehr den alten -5-Befehlen; Baloo, der als Dateiindexer dauerhaft einen Kern frisst und sich mit balooctl6 zähmen lässt; und KWallet, das bei jeder Anmeldung nach einem Passwort fragt, weil es nicht ans Login gekoppelt ist. Zwei der neun tragen einen Beleg: die beiden SELinux-Seiten stützen sich auf die man-pages von getenforce, ausearch, audit2allow, setsebool und restorecon auf man7.org. Die anderen sieben tragen keinen – die Fedora-Dokumentation, RPM Fusion und die KDE-Seiten stehen nicht auf der Allowlist, und das Arch-Wiki, das inhaltlich gepasst hätte, war hinter einer Bot-Sperre nicht abrufbar. Eine Quelle, die man nicht laden konnte, wird hier nicht als Beleg ausgegeben. Der Quellenzwang greift ohnehin erst ab dem 1. August.
- Inhaltdieser Commit423 Fehler
9 weitere Fehler – Handy, Smart Home, Server. Vier mit Beleg, fünf ohne – und warum
Noch einmal neun echte Lücken, jede vorher gegen den vollen Bestand geprüft. Vom Handy: Bluetooth-Kopfhörer verbunden, Ton kommt trotzdem aus dem Telefon, weil das Ausgabeziel nicht umgeschaltet hat; ein Bildschirm, der sich nicht ins Querformat dreht, weil die Ausrichtungssperre an ist; ein iPhone, das bei Anrufen still bleibt – Stummschalter, Fokus oder schlicht die Klingellautstärke. Aus dem Smart Home: eine Anwesenheits-Automatisierung, die nicht auslöst, weil die App keine Hintergrund-Standortberechtigung hat oder die Akku-Optimierung sie schlafen legt; ein Infrarot-Hub, der ohne freie Sichtlinie zum Gerät nichts ausrichtet; ein Sprachassistent, der ein Gerät nach dem Umbenennen nicht mehr findet. Und vom Server: nginx 504, wenn der Upstream länger braucht als proxy_read_timeout erlaubt; nginx 403, wenn die Index-Datei fehlt und autoindex aus ist; und PostgreSQLs „password authentication failed", das meist nicht am Passwort liegt, sondern an der Rolle oder an pg_hba.conf. Vier der neun tragen eine Primärquelle: developer.android.com für die Hintergrund-Standortpflicht, nginx.org für die beiden Server-Fehler, postgresql.org für die Authentifizierung. Die anderen fünf tragen keine – zu Bluetooth-Ausgabezielen, Bildschirmdrehung, Klingeln, Infrarot-Sichtlinie und Geräteumbenennung gibt es auf der Allowlist keine Primärquelle, die genau diesen Punkt belegt. Apples Hilfeseiten wären thematisch richtig, sind aber JavaScript-Seiten, aus denen sich der belegende Satz nicht zitieren lässt; eine URL zu setzen, deren Inhalt man nicht gelesen hat, wäre ein Beleg auf Verdacht. Also steht dort nichts. Der Quellenzwang greift erst ab dem 1. August; bis dahin ist „ehrlich ohne" mehr wert als „belegt auf Verdacht".
- Inhaltdieser Commit414 Fehler
9 neue Fehler in drei Ecken – acht mit Beleg, einer ohne, und das steht auch so da
Neun echte Lücken, jede vorher gegen den ganzen Bestand geprüft und gegen die vier Linter gehalten. Aus der Kommandozeile: eine Unit, die nicht startet, weil sie „masked" auf /dev/null zeigt und der Dienst damit absichtlich totgelegt ist; ein cron-Job, der von Hand läuft und im Automatiklauf „command not found" wirft, weil cron eine fast leere Umgebung mitbringt; und „Argument list too long", das nicht bash vorzuwerfen ist, sondern dem Kernel-Limit ARG_MAX – die Lösung heißt find und xargs, nicht ein größerer Glob. Aus dem Netzwerk: einseitiger Ton bei VoIP, wenn das SIP-ALG im Router die Pakete umschreibt, die es zu reparieren vorgibt; ein zweiter, ungewollter DHCP-Server, der falsche Adressen verteilt und den halben Flur lahmlegt; und SERVFAIL, das nach kaputtem Server klingt, aber oft heißt, dass die DNSSEC-Kette gerade korrekt Alarm schlägt. Und aus der Ecke, die diese Seite mit einer eigenen Einstufung ehrt: ein Drucker, der nur leere Seiten wirft, weil die Düsen eingetrocknet sind; ein Multifunktionsgerät, bei dem der Scanner geht und der Drucker nicht; und Windows’ „Der Druckvorgang konnte nicht abgeschlossen werden", das meist nur ein hängender Spooler ist – net stop spooler, Warteschlange leeren, net start spooler. Acht der neun tragen eine Primärquelle: man7.org für die drei Terminal-Fehler, die RFCs 3261, 2131 und 4035 für die drei Netzwerkfälle, learn.microsoft.com und support.apple.com für die beiden Druck-Softwarefälle. Der neunte, die eingetrockneten Düsen, trägt keine – zu diesem rein mechanischen Hardwarethema gibt es keine Quelle auf der Allowlist, und eine forumsnahe Fundstelle als „Beleg" auszugeben wäre gelogen. Also steht dort nichts, statt etwas Falsches. Der Quellenzwang verlangt Belege erst ab dem 1. August; diese acht halten ihn freiwillig schon jetzt ein.
15. Juli 2026
- Inhalt
a878ce9405 Fehler5 neue Fehler – jeder mit einem Beleg, den der Stichtag erst im August verlangt
Fünf echte Lücken, vorher gegen den ganzen Bestand geprüft und gegen die vier Linter gehalten. Git, das seit 2.35.2 mit „detected dubious ownership" streikt, weil der Ordner jemand anderem gehört – meist ist der falsche Besitz das Problem, nicht die Warnung, und der Stern in safe.directory schaltet genau den Schutz ab, dessentwegen die Meldung existiert. Docker Hub, das anonyme Pulls pro IP zählt und nicht pro Mensch – deshalb trifft das Limit im Firmennetz auch den, der kaum etwas zieht. nginx 413, das den Upload eine Ebene vor der Anwendung abschneidet und dahinter oft noch ein zweites Limit in PHP versteckt. Pythons UnicodeDecodeError, der nach Datenverlust klingt und keiner ist: Die Datei ist heil, nur die angenommene Kodierung passt nicht – und weil die Voreinstellung plattformabhängig ist, wandert der Fehler als „läuft bei mir" von Rechner zu Rechner. Und adb, das ein Gerät als „unauthorized" führt, weil der Bestätigungsdialog nur bei entsperrtem Bildschirm erscheint – man sucht im Kabel, während die Lösung darin liegt, das Handy hochzunehmen. Jede der fünf trägt eine Primärquelle: git-scm.com, die Docker-Docs, nginx.org, die Python-Doku, die Android-Developers. Der Quellenzwang verlangt das erst ab dem 1. August; diese fünf halten es freiwillig schon jetzt ein. Das ist der Bestand, aus dem die Quote irgendwann nicht mehr peinlich klein ist.
14. Juli 2026
- Fix
9cc6c54400 FehlerDer Wächter, der zwei seiner vier Regeln nie ausgeführt hat
Regel 19 ging heute Abend mit vier Mustern in Betrieb und meldete: „Keine sachlich falschen oder ungesicherten Befehle gefunden." Zwei dieser Muster konnten gar nichts finden. Erstens: Das Muster für „rm -rf /" verlangte nach dem Schrägstrich ein Sternchen, ein Leerzeichen oder ein Zeilenende. In diesem Projekt stehen Befehle als Inline-Code, also in Backticks – und dort folgt auf den Schrägstrich ein Backtick. Die Regel verfehlte den gefährlichsten Befehl überhaupt, und zwar ausgerechnet in der einzigen Schreibweise, in der er hier je auftauchen würde. Zweitens, und schlimmer: Das Muster für „chmod -R 777" lautete \b-R\b. Das kann niemals treffen. \b verlangt eine Wortgrenze vor dem Bindestrich, aber links davon steht ein Leerzeichen – zwei Nicht-Wortzeichen nebeneinander sind keine Grenze. Diese Regel war ab ihrer ersten Zeile tot und hat in ihrem Leben kein einziges chmod gesehen. Aufgefallen ist beides nicht beim Lesen, sondern beim Versuch, die eigene Regel zu überlisten: sechs zerstörerische Befehle eingeschmuggelt und nachgesehen, welche durchkommen. Vier wurden gefangen, zwei nicht. Nach der Reparatur: alle sechs gefangen, und drei harmlose Gegenproben („rm -rf ~/.cache", „chmod 644", „chmod -R u+w") gehen weiterhin durch – die Regel schlägt nicht blind an. Auch die Schlusszeile war zu groß: Das Skript kennt vier Muster, nicht „die Befehle". Es sagt jetzt „Keine Verstöße gegen diese vier Regeln. Andere Fehler schließt das nicht aus." Was nicht geprüft wurde, wird auch nicht freigesprochen. Die Lehre ist unbequem, weil sie den Wächter selbst trifft: Diese Regeln wurden aufgeschrieben, nicht ausprobiert. Eine Prüfung, die das Falsche prüft, ist gefährlicher als gar keine – sie erzeugt genau das Vertrauen, das sie nicht deckt. Das ist der Satz, mit dem diese Seite andere kritisiert. Er galt heute Abend für sie selbst.
- Feature
ff92d26400 FehlerRegel 19: Drei Fehler von Hand gefunden ist zwei zu viel
Heute standen drei sachliche Fehler in den Anleitungen. Sie wurden behoben – und genau darin liegt das Problem: Gefunden hat sie jemand, nicht etwas. Ein Fehler, der nur weg ist, weil er zufällig auffiel, kommt wieder, denn die nächste Seite kennt die Lehre nicht. Diese Seite verspricht, es werde „kein Text veröffentlicht, dessen Befehle nicht real existieren". Das war bis heute eine Absichtserklärung; jetzt ist es ein Skript, das den Build abbricht. Es prüft vier Dinge. Erstens: sc.exe verlangt ein Leerzeichen nach dem Gleichheitszeichen – „start=disabled" bricht ab, „start= disabled" läuft. Zweitens: Die 5-GHz-Kanäle 149 bis 165 sind in Deutschland gar nicht für WLAN zugeteilt. Das ist eine US-Regel, und sie wird aus US-Anleitungen abgeschrieben; DFS-frei sind hierzulande nur 36 bis 48. Erwähnen darf man diese Kanäle weiterhin – aber nur, um vor ihnen zu warnen. Drittens: Ein Port spricht nicht automatisch HTTP. Ein „curl http://…:9000" gegen PHP-FPM kann nie antworten, weil dort FastCGI lauscht; der Leser hält den kerngesunden Dienst dann für tot und sucht an der falschen Stelle weiter. Dasselbe gilt für 3306, 5432 und 6379. Viertens, und das ist die einzige Regel, die noch kein Schaden erzwungen hat: rm -rf /, dd auf ein Blockgerät, mkfs und chmod -R 777 dürfen nur dort stehen, wo die Seite als „Systemzerstörend" eingestuft ist und unmittelbar davor warnt. Jede der vier Regeln wurde durch Sabotage geprüft – der alte Fehler absichtlich wieder eingebaut, der Build bricht ab, zurückgestellt. Bei der vierten zusätzlich die Gegenprobe: Derselbe mkfs-Befehl geht durch, sobald Einstufung und Warnung dastehen. Eine Prüfung, die immer anschlägt, prüft nichts. Nachtrag desselben Tages, und er gehört hierher: Dieser Satz stimmte nicht. Geprüft worden war die vierte Regel nur mit mkfs, und „jede der vier" war eine Behauptung über drei Muster, die niemand ausprobiert hatte. Zwei davon waren kaputt – siehe den Eintrag darunter.
- Fix
f7fb5e5400 Fehler„Verifiziert" – 18 Seiten haben jetzt einen Beleg, und einer war falsch
Die unangenehmste Zahl dieses Projekts stand bis heute bei eins: 400 Einträge, eine Quellenangabe. Eine Datenbank, die sich „verifiziert" nennt und nicht sagt, wogegen, behauptet nach ihrem eigenen Maßstab nur etwas. 18 Seiten des Altbestands sind jetzt belegt, ausgewählt danach, wo ein falscher Rat wirklich wehtut: Datenverlust, Sicherheit, Hardware, Recht. Jede Quelle wurde abgerufen und der Text gegen sie gelesen – nicht umgekehrt. Genau dabei fiel auf, dass eine Aussage nicht haltbar war: „Handy gestohlen" behauptete, deutsche Anbieter könnten Geräte anhand der IMEI für ihr Netz sperren, und verkaufte das als wirksamen Schutz gegen den Weiterverkauf. Für diese Behauptung ließ sich keine belastbare Quelle finden. Das ist kein Schönheitsfehler – wer nach einem Diebstahl auf eine IMEI-Sperre baut, unterlässt womöglich das, was tatsächlich hilft. Die Seite nennt jetzt den Sperr-Notruf 116 116 der Bundesnetzagentur, die SIM-Sperre und die Gerätesperre über das Google- bzw. Apple-Konto, und sie sagt ausdrücklich, dass man mit einer IMEI-Sperre nicht planen sollte. Die IMEI bleibt drin, wofür sie taugt: für die Anzeige bei der Polizei. Zweite, kleinere Korrektur: Die Passwort-Seite schrieb dem BSI zu, den turnusmäßigen Wechsel „aus seinem Grundschutz gestrichen" zu haben – das steht so in keiner der beiden BSI-Quellen. Was dort steht, ist deutlicher und wird jetzt zitiert: Ein pauschaler Passwortwechsel sei „keine zeitgemäße Schutzmaßnahme mehr". Quote: 19 von 400. Immer noch peinlich, aber nicht mehr eins.
- Fix
55dace6400 Fehler„Die Hashes sind nachprüfbar" – geprüft hat das nie jemand
Der Kopf dieser Datei verspricht seit dem ersten Eintrag, dass jeder Commit-Hash nachprüfbar ist und es keine erfundenen Versionsnummern gibt. Das stand als Kommentar da, und Kommentare liest keine Prüfung. Heute wurde es teuer: Ein Rebase schrieb drei Commits neu, ihre Hashes änderten sich, und der Changelog verwies auf Objekte, die in der Historie nicht mehr standen. Wer sie nachgeschlagen hätte, wäre ins Leere gelaufen – ausgerechnet hier. Gefunden wurde es durch Zufall, nicht durch eine Prüfung. Jetzt prüft der Build jeden Hash gegen die echte Historie. Der Unterschied zwischen „das Objekt existiert" und „der Commit steht in dieser Historie" ist dabei der ganze Punkt: Nach einem Rebase liegen die alten Objekte noch herum und hätten eine schwächere Prüfung getäuscht.
- Fix
ba5a70d400 Fehler„Auch die vier oben“ – es waren fünf
Der Absatz erklärt, dass auf der Methodik-Seite keine Zahl eingetippt, sondern jede beim Bauen aus den echten Daten gerechnet wird. In genau diesem Absatz stand „auch die vier oben“ – über fünf Kacheln. Dieselbe Sorte Fehler, die zwei Regeln weiter oben anderen vorgeworfen wird, und derselbe wie schon einmal bei den „sechs Prüfungen“, die zwölf waren. Eine getippte Zahl wird falsch, sobald jemand etwas hinzufügt; hier hat es nur niemand gemerkt, weil sie klein war. Die Kacheln liegen jetzt in einem Array, und der Fließtext zählt es, statt es zu behaupten.
- SEO
656b9be400 FehlerDie 155-Zeichen-Grenze galt überall – außer auf der Startseite
Zwei Regeln der Methodik verlangen, dass keine Meta-Description länger als 155 Zeichen ist: Was länger ist, schneidet Google mitten im Satz ab. Durchgesetzt war das im Schema der 400 Fehlerseiten und auf den Kategorie- und Schwere-Seiten – überall dort, wo beim Schreiben des Guards jemand daran gedacht hatte. Fünf handgeschriebene Seiten rissen die Grenze trotzdem: die Startseite und die Übersicht mit je 160 Zeichen, Symptome mit 158, Fragen und Glossar mit je 157. Ein Guard, der nur die Fälle prüft, an die man beim Schreiben des Guards gedacht hat, prüft die falsche Menge. Die Prüfung sitzt jetzt im gemeinsamen Layout, durch das jede Seite hindurchgeht. Bei der Startseite ist dabei das Wort „Verifizierte“ weggefallen – nicht um Platz zu sparen: Von 400 Einträgen führt genau einer eine Quellenangabe, und diese Seite räumt das selbst als ihre unangenehmste Zahl ein. Dann kann im Schaufenster nicht „Verifizierte Lösungen“ stehen.
- Fix
fcc4e39400 FehlerDeckkraft ist keine Farbe – 44 Stellen unter der Lesbarkeitsschwelle
Die Textfarbe dieser Seite schafft auf dem Hintergrund 5,90:1 und damit sauber die 4,5:1, die WCAG AA für Fließtext verlangt. Geschrieben stand an 44 Stellen aber „Deckkraft 70 %“, und der Browser blendet die Farbe dann gegen den Hintergrund: daraus wurden 3,44:1, bei 50 % noch 2,35:1. Betroffen war kein Zierrat, sondern jede Datumszeile unter jeder Fehlerkarte, die Labels „Aufwand:“ und „Gilt für:“ auf allen 400 Fehlerseiten, sämtliche Prozentangaben der Statistik und der Platzhaltertext beider Suchfelder. Man sieht so etwas nicht – lesbar ist es ja, für den, der es geschrieben hat, auf einem guten Monitor. Also wird es jetzt nicht angeschaut, sondern nachgerechnet: Ein Skript prüft jede Farb- und Deckkraftkombination nach der WCAG-Formel, und unter 4,5:1 bricht der Build ab. Dazu drei Dinge, die schlicht fehlten: ein sichtbarer Fokusring (beide Suchfelder hatten ihn abgeschaltet und durch nichts ersetzt), ein Sprunglink über die Navigation hinweg und die Rücksicht auf prefers-reduced-motion.
- Fix
452dfdd400 FehlerDie Prüfung war repariert, die Wirklichkeit nicht
Eine Regel sorgte am Morgen dafür, dass die Dublettenkontrolle im Build-Skript hängt, und wachte darüber, dass sie dort bleibt. Sie tat es. Nur rief der Server dieses Skript nie auf: Die Deploy-Konfiguration startete Astro direkt und ging an npm vorbei. Die Kontrolle lief auf dem Entwicklungsrechner – und beim Veröffentlichen weiterhin nicht. Die Lüge war eine Ebene höher behoben und bestand eine Ebene weiter außen fort: lokal alles grün, veröffentlicht trotzdem Ungeprüftes. Der Build prüft jetzt auch die Deploy-Konfiguration. Wer sie an npm vorbeiführt, umgeht sämtliche Skript-Prüfungen auf einen Schlag – und merkt es nicht.
- Feature
3183f52400 FehlerVerifiziert – wogegen eigentlich?
Diese Datenbank nannte sich vierhundert Einträge lang „verifiziert" und führte keine einzige Quelle. Wer nachprüfen wollte, hatte nichts, womit. Ab sofort gilt für jeden neu veröffentlichten Eintrag: mindestens ein Beleg, und zwar aus einer Allowlist von Primärquellen – Hersteller, Standard, Gesetz. Ein Blog mag recht haben, ist aber selbst nur eine Behauptung. Der Altbestand ist übergangsweise ausgenommen, sonst wäre die Seite schlagartig unbaubar; die Methodik-Seite nennt die Quote deshalb gezählt und ungeschönt. Sie tut weh, und das ist der Zweck.
- Fix
4e020f6400 FehlerDrei Anleitungen waren falsch – gefunden hat sie kein Build
Dem Befehl „sc config SysMain start=disabled" fehlte das Leerzeichen nach dem Gleichheitszeichen; sc.exe verlangt es zwingend. Ohne es bricht der Befehl ab, der Dienst läuft weiter, und der Leser hält die Sache für erledigt – der schlimmste Fehler, den eine Anleitung machen kann. Die DFS-Seite empfahl neben den Kanälen 36 bis 48 auch den obersten 5-GHz-Bereich als radarfrei: eine ungeprüft übernommene US-Regel, denn in Deutschland sind die Kanäle 149 bis 165 gar nicht für WLAN zugeteilt. Und die nginx-Seite schickte curl auf Port 9000, wo PHP-FPM FastCGI spricht und kein HTTP – ein gesunder Dienst hätte tot gewirkt. Alle drei haben die vierzehn Prüfungen passiert, denn ein Build kann beweisen, dass ein Link zieht und eine Zahl stimmt. Ob ein Satz wahr ist, kann er nicht beweisen.
- Fix
9f86447400 FehlerEine Prüfung, die nicht läuft, ist Dekoration
Die Dublettenkontrolle stand auf der Methodik-Seite unter den Prüfungen, die den Build abbrechen. Sie war aber ein Skript, das der Build nie aufrief – „npm run build" startete allein Astro. Zwei identische Fehlerseiten wären veröffentlichbar gewesen, während die Seite weiterhin behauptete, genau das sei technisch unmöglich. Jetzt hängt die Kontrolle im Build-Befehl, und eine neue Regel prüft, dass sie dort bleibt: Jedes Skript, das die Liste nennt, muss im Build vorkommen. Der Besitz einer Prüfung ist nicht ihre Ausführung.
- Fix
f56a6c9400 FehlerDie Prüfungsliste zählte Behauptungen, nicht Prüfungen
Die Zahl der Prüfungen war gezählt statt getippt – gezählt wurden aber Einträge in einer handgepflegten Liste, die niemand mit dem Code verglich. Man hätte eine Kontrolle löschen können, und die Methodik-Seite hätte sie weiter aufgeführt. Zwei Regeln taten das bereits: Sie verwiesen auf die Datendateien, während die Kontrollen in den zugehörigen Seiten stehen. Wer nachsehen wollte, fand dort nichts – ausgerechnet auf der Seite, deren einziger Zweck die Nachprüfbarkeit ist. Der Build liest nun jede genannte Datei und verlangt darin einen echten Abbruch.
12. Juli 2026
- Fix
d27bd14400 FehlerDie Ehrlichkeits-Seite log über sich selbst
Die Methodik-Seite nannte „sechs Prüfungen, die den Build abbrechen". Es waren zwölf. Die Zahl stand als Wort im Text und war falsch geworden, sobald die siebte dazukam – niemandem wäre es aufgefallen. Ausgerechnet auf der Seite, deren einziger Zweck die Nachprüfbarkeit ist. Seitdem wird die Zahl gezählt, nicht getippt, und die 155-Zeichen-Grenze, die diese Seite von allen anderen verlangt, erzwingt sie nun auch für sich selbst.
- SEO
ae0971c400 FehlerNiemand sucht nach „Layer 8“
Der Name dieser Seite ist ein Insiderwitz – und damit ein Problem: Wer sein WLAN nicht zum Laufen bringt, sucht nach seinem Problem, nicht nach einem Fachbegriff, den er noch nie gehört hat. Die neue Seite erklärt ihn: Das OSI-Modell hat sieben Schichten, festgeschrieben in ISO/IEC 7498-1. Eine achte gibt es in keiner Norm. Techniker haben sie erfunden, weil sich manche Störung auf keiner der sieben finden lässt – die Ursache sitzt davor. Und sie stellt klar, dass das keine Beleidigung ist: Die interessante Frage ist nicht, ob der Mensch den Fehler gemacht hat, sondern warum die Technik ihn dazu eingeladen hat.
- Inhalt
f92e24d400 FehlerDie 400 ist voll
Vier geprüfte Lücken: iPhone-Fotos, die am PC nicht aufgehen (HEIC) – die Datei ist unbeschädigt, es fehlt nur der Übersetzer. Das gescannte PDF, in dem sich nichts suchen lässt, weil ein Scanner nicht liest, sondern fotografiert. Secure Boot, das ein Kernel-Modul blockiert – und die verbreitete Empfehlung, dafür einen Schutz abzuschalten, gegen den man sich sonst nicht wehren kann. Und die zwölf WLANs im Mehrfamilienhaus: Von 13 Kanälen im 2,4-GHz-Band sind nur drei überlappungsfrei, weshalb der scheinbar freie Kanal 4 die schlechteste Wahl ist.
- Fix
4fcb3dc396 FehlerDie Startseite zeichnete 396 Karten für einen Bildschirm
Die Startseite ist 664 KB groß, weil sie jeden einzelnen Fehler als vollständige Karte enthält. Das klingt nach Verschwendung und ist der Preis für etwas Wertvolles: Die Suche filtert genau über diese Karten – ohne Server, ohne Netzwerkzugriff, ohne dass irgendwer erfährt, wonach gesucht wurde. Der Browser muss sie aber nicht alle sofort zeichnen. Jetzt rendert er nur, was im Sichtbereich liegt. Die Karten bleiben im DOM, die Suche funktioniert unverändert. Ehrlich bleibt: Die 664 KB werden weiterhin geladen. Behoben ist die Renderlast, nicht die Downloadgröße.
- Feature
32b84d4396 FehlerDas erste Bild – nach 1406 Seiten
Diese Seite hatte bis heute keine einzige Grafik. Beim wichtigsten Symptom stand die Diagnose als Fließtext da, obwohl sie eine Kette ist: Kabel, IP-Adresse, Route, DNS – jede Stufe setzt die vorige voraus. Das Diagramm zeigt auch den Kurzschluss-Test, der die halbe Sucherei erspart: 1.1.1.1 im Browser aufrufen prüft die Stufen 1 bis 3 auf einen Schlag. Als Inline-SVG, ohne externen Request, ohne JavaScript – und mit Beschreibung für Screenreader, die dieselbe Information trägt wie das Bild.
- SEO
04e708c396 FehlerEchte Änderungsdaten – 352 Seiten, keine erfunden
Nur 2 von 396 Fehlern trugen ein Änderungsdatum. Für Suchmaschinen sah die Datenbank damit aus, als sei seit dem Erscheinungstag nie etwas passiert – obwohl hunderte Seiten seither FAQ und Voraussetzungen bekommen haben. Die bequeme Lösung wäre gewesen, überall das heutige Datum einzutragen. Das wäre ein Aktualitätssignal ohne Aktualisierung, also eine Lüge. Stattdessen wird für jede Datei der Zeitpunkt ihres letzten echten Commits aus der Git-Historie gelesen. 352 Seiten haben jetzt ein belegbares Datum. 44 wurden seit ihrem Erscheinen nie angefasst – die bekommen keins.
- Inhalt
9ca6d10396 Fehler6 neue Fehler – diesmal vorher geprüft
Beim letzten Anlauf waren neun von zehn Themen längst vorhanden – der Bestand ist bei den Klassikern satt. Also erst gegen alle 390 IDs geprüft, dann geschrieben. Sechs echte Lücken: Windows.old, das 30 GB frisst und nach zehn Tagen von selbst verschwindet. HDR, das alles blass macht, weil es die Regeln der Helligkeitsmessung ändert. Ein Server, der lauscht – aber nur auf 127.0.0.1. Der Fernseher, der Geräte einschaltet, weil der Befehl durch das HDMI-Kabel kam und nicht von der Fernbedienung. Git, das die ganze Datei als geändert meldet, weil Windows und Unix sich um ein unsichtbares Zeichen streiten. Und der Displaytausch, nach dem True Tone fehlt.
- Fix
bed9a3e390 FehlerDer Changelog verschwieg vier Commits
Ausgerechnet hier: Die Seite, deren einziger Zweck es ist, die Entstehung offenzulegen, hatte die letzten vier Einträge nicht. Nachgetragen. Dazu die Statistik nachgezogen, die von 785 Fragen und 261 Voraussetzungen noch nichts wusste.
- Inhalt
d0f1787390 FehlerGlossar: 35 → 60 Begriffe
Rund 80 neue Fehler waren dazugekommen – und die setzen Begriffe voraus, die nirgends erklärt standen. Wer nicht weiß, was ein Inode ist, versteht auch nicht, warum eine halbleere Platte „kein Speicherplatz“ meldet. 25 Nachträge: Inode, Jumbo Frames, MAX_PATH, Pump-out, Prellen, Coil Whine, Burn-in, CGNAT, DFS, TrustedInstaller, ReDoS und mehr. Jeder verweist auf die Fehlerseite, die ihn ausführlich behandelt.
- Fix
f5ac528390 FehlerSuchergebnisse endeten mitten im Wort
Die Beschreibungen der Schweregrad-Seiten wurden aus einer Schablone gebaut und per slice() auf 155 Zeichen gestutzt – also mitten im Wort abgehackt. In Google stand wörtlich „Kein Grund zur Panik, nur zur N“. Die tückischste Sorte Fehler: Die Seite funktioniert, der Build ist grün, und trotzdem steht draußen ein Satzfragment. Jetzt sind die Texte geschrieben statt zusammengesetzt, und ein Guard hält die Grenze ein, statt sie mit der Schere durchzusetzen.
- Fix
54d62c1390 FehlerSechs Kategorien, ein einziger Satz
Alle sechs Kategorieseiten trugen dieselbe Beschreibung mit ausgetauschtem Substantiv. 65 Fehler auf einer Seite und kein eigener Gedanke dazu. Jede Kategorie hat jetzt einen eigenen Text und eine Faustregel: Hardware lügt beim Sterben. Netzwerk – alle Fehler sehen gleich aus. Software – der Fehler steht wörtlich da, und niemand liest ihn.
- Feature
4708c4e390 FehlerDatenschutzerklärung – zwölf Paragraphen, die meisten davon „nicht“
Keine Cookies, kein Tracking, keine externen Dienste, keine Schriftarten von fremden Servern – und das ist keine Beteuerung, sondern per Content-Security-Policy technisch erzwungen: Der Browser des Besuchers würde einen Tracker blockieren, selbst wenn wir einen einbauen wollten. Die zwei unbequemen Wahrheiten stehen ebenfalls drin: dass der Hoster in den USA sitzt und dass ein geteilter Suchlink doch in dessen Protokolldaten landet. Ein Build-Guard verhindert, dass die Seite ohne Verantwortlichen live geht – eine Erklärung, die eine Absicherung nur vortäuscht, wäre schlechter als gar keine.
- Inhalt
3342372390 FehlerWas du brauchst, bevor du anfängst
Bisher stand auf 34 Seiten, welche Rechte, Werkzeuge oder Zugänge eine Lösung voraussetzt. Jetzt auf 261. Abgeleitet wurde nichts geraten, sondern aus dem belegt, was in den Schritten wirklich steht: Wo ein Befehl sudo verlangt, braucht es sudo-Rechte. Die übrigen 129 Fehler bekommen bewusst keine Angabe – „RAID ist kein Backup“ verlangt keinen Schraubendreher, sondern Einsicht.
- Feature
bb8244a390 FehlerFragenregister: 785 Fragen, eine Seite
Niemand tippt einen Fehlercode in die Suche – man tippt eine Frage. Das neue Register sammelt jede Frage, die diese Datenbank beantwortet, nach Kategorie sortiert, mit der kurzen Antwort und dem Weg zur langen. Es entsteht vollständig aus dem Bestand: Kommt ein Fehler dazu, stehen seine Fragen automatisch mit drin.
- Inhalt
0117308390 FehlerJeder Fehler hat jetzt eine FAQ – 785 beantwortete Fragen
Der halbe Bestand hatte keinen FAQ-Abschnitt: kein sichtbarer Fragenblock, keine FAQPage-Auszeichnung, kein Platz in der Suche. 192 Einträge wurden nachgezogen, jede Frage eine, die tatsächlich gestellt wird – „Ist der Akku kaputt?“, „Sind meine Daten weg?“, „Darf ich das einfach erzwingen?“. Damit es so bleibt, verlangt das Schema jetzt mindestens zwei Fragen je Fehler: Ein Eintrag ohne sie wird gar nicht mehr gebaut.
11. Juli 2026
- Inhalt
2955390390 Fehler5 neue Fehler – und eine unbequeme Erkenntnis
Die Erkenntnis zuerst: Der Bestand ist bei den Klassikern gesättigt. Beim Schreiben des nächsten Blocks stellte sich heraus, dass fast jedes „neue“ Thema längst dastand – unter einem anderen Namen. Also nur fünf Einträge, dafür echte Lücken: die 260-Zeichen-Pfadgrenze aus der MS-DOS-Zeit, der Virenscanner, der die eigene frisch kompilierte Datei frisst, Bluetooth-Latenz, Jumbo Frames, die ein einziger alter Switch zerlegt, und die smarte Lampe, die nachts glimmt, weil im Lichtschalter ein Lämpchen sitzt.
- Feature
2d77d53385 FehlerMethodik: die Qualitätssicherung wird öffentlich
Jede Technikseite behauptet, sorgfältig zu sein – das kostet nichts. Diese Seite legt stattdessen offen, woran es scheitern würde, wenn wir es nicht wären: sechs Prüfungen, die beim Bauen den gesamten Vorgang abbrechen, statt etwas Unbelegtes zu veröffentlichen. Sie nennt auch die Kennzahlen, die noch nicht bei 100 Prozent liegen. Eine Methodikseite, die nur Vollständigkeit meldet, wäre keine.
- Fix
46882f5385 FehlerDublettenjagd – und ein Werkzeug, das sie künftig verhindert
Beim Schreiben neuer Fehler fiel auf, dass sich bei 385 Einträgen niemand mehr sicher erinnert, was schon dasteht. Ein Prüfskript vergleicht jetzt alle Einträge paarweise auf Titel-, Slug- und Schlagwortähnlichkeit. Ergebnis: zwei macOS-Seiten erklärten beide dieselbe Gatekeeper-Meldung, zwei Linux-Seiten trugen praktisch denselben Titel für zwei völlig verschiedene Ursachen. Beide Paare sind jetzt sauber abgegrenzt – gelöscht wurde nichts.
- Featuredieser Commit384 Fehler
Symptome: der Einstieg für alle ohne Fehlercode
Diese Datenbank war bislang nach Fehlern sortiert – also danach, was kaputt ist. Nur weiß das niemand, der gerade davorsitzt: Der sieht ein Symptom. 14 neue Seiten gehen den Weg rückwärts, vom schwarzen Bildschirm zu den zehn Ursachen, die dahinterstecken können. Sortiert nach Schadenspotenzial, nicht nach Wahrscheinlichkeit – wer Daten verlieren kann, soll das zuerst lesen.
- Fix
b18a887384 Fehler„Verwandte Fehler“ waren nicht verwandt
Ein peinlicher Fehler, und einer, der auf jeder Seite stand: Als „verwandt“ zeigte die Detailseite schlicht die drei neuesten Fehler derselben Kategorie. Bei 64 Fehlern je Kategorie verwiesen also alle 64 Seiten auf dieselben drei – 366 der 384 Seiten bekamen keinen einzigen eingehenden Link. Jetzt entscheiden geteilte Schlagworte über Verwandtschaft, nach Seltenheit gewichtet: 2304 Links auf 384 verschiedene Ziele statt 1152 auf 18.
- Feature
1c0c5ba384 FehlerMythen-Faktencheck
Eine neue Seite sammelt die hartnäckigsten Technik-Irrtümer quer durch alle Kategorien – und, weil Ehrlichkeit in beide Richtungen gehen muss, auch die belächelten Ratschläge, die tatsächlich stimmen. Jede Behauptung verweist zwingend auf eine ausführliche Fehlerseite; der Build lässt es gar nicht anders zu.
- Inhalt
ba66fce384 Fehler36 neue Fehler – der Bestand erreicht 384
Schwerpunkt: Mythen. Der Akku muss nicht leer laufen, Apps wegzuwischen spart keinen Akku, RAID ist kein Backup, und das Thermostat auf 5 heizt kein bisschen schneller. Dazu die unbequeme Gegenrichtung: Der belächelte Rat „Router neu starten“ stimmt, und den USB-Stick sollte man wirklich auswerfen.
- Feature
43428e8348 FehlerChangelog: die Entstehung wird öffentlich
Diese Seite. Sie legt offen, wie Layer 8 gewachsen ist – aus echten Commits, mit echten Hashes und dem tatsächlich gezählten Fehlerbestand zu jedem Zeitpunkt. Inklusive der Irrwege.
- Inhalt
1402e80348 Fehler36 neue Fehler – der Bestand erreicht 348
Sechs neue Einträge je Kategorie. Darunter Magnete, die den Bildstabilisator der Handykamera zerstören, die Excel-Autokorrektur, die der Genforschung Gennamen abgewöhnt hat, und die Erkenntnis, dass ein hoher Ping bei einem einzelnen Traceroute-Hop gar nichts bedeutet.
- Feature
18bcd8b312 FehlerA–Z-Gesamtverzeichnis
Alle Fehler alphabetisch nach Titel, mit Buchstaben-Sprungnavigation. Eine zweite Findbarkeitsebene neben der Kategorieübersicht – für alle, die den Namen schon kennen.
- Inhalt
d624ebe312 Fehler36 neue Fehler – 276 werden 312
Unter anderem: warum modulare Netzteilkabel niemals zwischen Netzteilen getauscht werden dürfen, obwohl die Stecker passen. Und warum der 80-Prozent-Ladestopp kein Defekt ist, sondern eine Wohltat für den Akku.
- SEO
15cabe7276 FehlerJSON Feed und bessere Auffindbarkeit
Ein maschinenlesbarer Feed nach dem JSON-Feed-Standard, verlinkt im Kopf jeder Seite. Ergänzt den bestehenden RSS-Feed und die llms.txt.
- Inhalt
57a2783276 Fehler36 neue Fehler – 240 werden 276
Mit dem Reis-Mythos beim Wasserschaden, der sich hartnäckig hält und trotzdem falsch ist, sowie BitLocker-Wiederherstellungsschlüsseln, an die man immer zu spät denkt.
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1a24bbe240 FehlerZufalls-Seite
Ein Knopf, der irgendeinen Fehler aus dem Bestand aufschlägt. Funktioniert auch ohne JavaScript – dann eben mit einer festen Auswahl statt echtem Zufall.
- Inhalt
560d534240 Fehler36 neue Fehler – 204 werden 240
Darunter CGNAT, das erklärt, warum Portfreigaben bei manchen Anschlüssen prinzipiell nicht funktionieren können, egal wie oft man sie einrichtet.
10. Juli 2026
- Feature
0673574204 FehlerStatistik-Seite
Der Bestand in Zahlen: Verteilung nach Kategorie und Schweregrad, Abdeckung mit Fehlercodes und FAQ. Vollständig zur Bauzeit berechnet, ohne eine Zeile JavaScript im Browser.
- Inhalt
9c30184204 FehlerDer große Sprung: 120 werden 204
Der bislang größte Block. Bluescreens, Docker, Zigbee, Face ID – und die Erkenntnis, dass der OOM-Killer unter Linux nicht den Schuldigen beendet, sondern den Speicherhungrigsten.
- Feature
e45cb2a120 FehlerGlossar, HTML-Übersicht, Druckansicht
Begriffe werden erklärt statt vorausgesetzt. Dazu ein menschenlesbares Inhaltsverzeichnis – und ein Druck-Stylesheet, damit eine Anleitung auch auf Papier funktioniert, wenn der Rechner gerade nicht startet.
- Inhalt
eeeb281120 FehlerZehner-Block 7 – 110 werden 120
Weitere zehn Fehler, weiterhin im Zehner-Rhythmus.
09. Juli 2026
- Aufräumen
f7f568b110 FehlerLokale Werkzeug-Einstellungen fliegen aus dem Repository
Persönliche Konfiguration gehört nicht in ein öffentliches Repository. Aufgeräumt und in die .gitignore aufgenommen.
- Feature
f705661110 FehlerRegister für Codes, Tags und Schweregrade
Wer den exakten Fehlercode hat, soll ihn nachschlagen können. Dazu Kopierknöpfe an allen Befehlen und eine llms.txt für Maschinen, die den Bestand am Stück lesen wollen.
- Inhalt
9ef19d8102 FehlerZehner-Block 6 – über 100 Fehler
Die dreistellige Marke fällt.
- Inhalt
a436ebc91 FehlerZehner-Block 5 – 81 werden 91
Weiter im Takt.
08. Juli 2026
- Inhalt
9542e6081 FehlerZehner-Block 4 – 71 werden 81
Weiter im Takt.
- Inhalt
c8091c671 FehlerZehner-Block 3 – 61 werden 71
Weiter im Takt.
- Fix
ccf162361 FehlerNetlify-Build repariert
Der Build brach ab, weil eine gesetzte Produktionsumgebung die Entwicklungsabhängigkeiten übersprang – und damit ausgerechnet die Werkzeuge, die die Seite bauen. Ein Klassiker.
- Inhalt
143773b61 FehlerZehner-Block 2 – 51 werden 61
Weiter im Takt.
- Inhalt
386830f51 FehlerDer erste Zehner-Block – 41 werden 51
Ab hier wächst der Bestand in festen Blöcken. Das Schema der Fehlerseiten steht, der Rest ist Arbeit.
- SEO
e9944a141 FehlerNetlify, Open Graph und die SEO-Grundlage
Umzug auf Netlify. Dazu selbstreferenzierende Canonicals, Vorschaubilder für soziale Netzwerke, Sitemap und RSS – die Basis dafür, dass die Seite überhaupt gefunden werden kann.
- Fix
96827c141 FehlerAbhängigkeiten synchronisiert
Die Sperrdatei passte nicht zur Paketliste – der Build merkte es zuerst.
- Fix
702bbf941 FehlerDer Irrweg: Cloudflare Pages
Der erste Deploy-Versuch lief über Cloudflare Pages und wurde kurz darauf zugunsten von Netlify verworfen. Ein Umweg, der hier stehen bleibt, weil er stattgefunden hat.
- Start
47c785541 FehlerDer Anfang: 41 Fehler
Astro, Tailwind, ein strenges Schema für Fehlerseiten – und die Grundidee: technisch korrekte Lösungen, trocken kommentiert. Fehler existieren auf Layer 8, zwischen Stuhl und Tastatur.
Die Seite wird weiter wachsen. Sie ist ausdrücklich nicht fertig.